Fast 120 Gespräche und einige Bewerbungsmappen

Stefan Greiber - Oldenburg, 17. Mai 2019

Als rundum erfolgreich bezeichnete Christian Rowold, Personalreferent der Johanniter-Unfall-Hilfe in den Regionalverbänden Weser-Ems und Bremen-Verden, den Auftritt der Johanniter bei der vocatium. Zwei Tage besetzten Auszubildende und Freiwilligendienstler den Stand in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen und standen für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Bei der vocatium, der Fachmesse für Berufsausbildung und Freiwilligendienste, müssen sich die Jugendlichen vorher anhand eines Messebuchs für Beratungsgespräch anmelden. Insgesamt 84 Mädchen und Jungen hatten sich die Johanniter als potentiellen Ausbildungsbetrieb herausgesucht. „Es waren tolle Gespräche“, freute sich Rowold. Zusätzlich waren mehr als 30 junge Menschen ohne Termin an den Stand gekommen.

Einige hatten sogar Bewerbungsunterlagen dabei, die sie gleich mit abgegeben haben. „Unser Konzept, dass unsere Auszubildenden und Freiwilligendienstler auf Augenhöhe über ihre persönlichen Erfahrungen berichten scheint erfolgreich zu sein“, stellte Rowold fest. Der Durchschnitt der Zahl der Beratungsgespräche bei den insgesamt 108 Ausstellern lag bei 37. „Wir haben den Schnitt deutlich nach oben gezogen“, betonte Rowold. Fast 5000 Schülerinnen und Schüler hatten die Messe besucht. Besonders nachgefragt war wie in den Vorjahren der Beruf des Notfallsanitäters, aber auch für Altenpflege und die kaufmännischen Berufe gab es Interessenten.

Wer die Johanniter bei der vocatium verpasst hatte, konnte es schon am Freitag nachholen. Thomas Kellermann, kaufmännischer Auszubildender in der Regionalgeschäftsstelle, und der ehemalige FSJler und jetzige Notfallsanitäter-Azubi Jannis Beyer hatten dann einen Stand in der Helene-Lange-Schule in Oldenburg und informierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 über die Ausbildungsmöglichkeiten bei den Johannitern. Für Jannis Beyer war es ein Heimspiel. Er war früher Schüler an der Helene-Lange-Schule.