Grundstein für „Orchideenvilla“ ist gelegt

Stefan Greiber - Oldenburg, 14. September 2018

Nach 38 Jahren geht die erste hauptamtliche Mitarbeiterin der Johanniter in Oldenburg in Ruhestand (von links): Wilfried Barysch, Elisabeth Diers, Hans-Ulrich Diers und Elke Even, Leiterin des Fachbereichs Finanzbuchhaltung.

Der Grundstein ist gelegt (von links): Frank Komrowski, Uwe Kroon, Johanna Kaller, Benjamin Renken von SeniorenConcept Bau und Hartmut Ubben.

Auf dem Gelände wurden früher Orchideen gezüchtet.

Die ersten Mauern stehen schon, jetzt wurde auch offiziell der Grundstein für die neue Betreute Wohnanlage „Orchideenvilla“ in Westerstede gelegt. „Früher war der Grundstein der wichtigste Stein vom ganzen Gebäude und wurde entsprechend feierlich gelegt“, erklärte Johanna Kaller, Geschäftsführerin der SeniorenConcept Bau GmbH, die den Bau realisiert. In Zeiten gegossener Fundamente habe der Grundstein eher symbolischen Charakter. „Aber das macht die Tradition nicht weniger schön“, betonte sie. Uwe Kroon, Vorsitzender des Bauausschusses der Stadt Westerstede, gab eine aktuelle Tageszeitung in die Kupferröhre. Frank Komrowski, Projektbetreuung Betreutes Wohnen im Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe, fügte die Bauzeichnungen hinzu und Hartmut Ubben von der Volksbank Westerstede steuerte etwas klimperndes Kleingeld bei.

Auf dem ehemaligen Gelände einer Gärtnerei, die sich auf die Zucht von Orchideen spezialisiert hatte, entsteht in zentraler Lage in Westerstede mit guter Anbindung an die Autobahn ein Wohnviertel. „Wir haben uns bewusst für altersgerechtes Wohnen entschieden und hoffen, dass alle zukünftigen Bewohner noch lange in unserer schönen Stadt wohnen“, sagte Kroon, Auf dem Gelände am Orchideenkamp 13 entsteht die Betreute Wohnanlage mit 18 Wohnungen, von denen bereits 15 verkauft sein. Fünf zukünftige Eigentümer wollen die Wohnungen selber nutzen, die anderen wollen vermieten. Selbst von den Mietwohnungen sind aber bereits sieben reserviert. Das Konzept auch mit den Johannitern als Betreuung kommt gut an. „Wir nennen uns Kümmerer und leben das auch so“, versprach Frank Komrowski.