Verkehrssicherheitskontrolle in der GUK Jeddeloh

Stefan Greiber - Jeddeloh I, 05. Dezember 2019

Winterzeit - dunkle Zeit. Da ist es wichtig, dass Verkehrsteilnehmer von anderen gesehen werden. Besonders für Menschen mit Fluchthintergrund ist das eine Herausforderung. Im ländlichen Raum wie dem Ammerland ist das Fahrrad das wichtigste Verkehrsmittel für diese Menschen. Deshalb hat das Team der Johanniter der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge (GUK) in Jeddeloh I gemeinsam mit der Polizeiinspektion Bad Zwischenahn und der Gemeinde Edewecht als Träger der Einrichtung eine kostenlose Überprüfung der Verkehrssicherheit der Fahrräder der in der Gemeinde Edewecht ansässigen Asylbewerber durchgeführt.

"Diese Überprüfung erwies sich als extrem notwendig", sagt Detlef Stoppock, Einrichtungsleiter der GUK Jeddeloh I. Insgesamt wurden 39 Fahrräder von Asylbewerbern aus der gesamten Gemeinde überprüft. 14 Fahrräder bestanden die Kontrolle ohne oder mit nur sehr geringen Mängeln, 22 Fahrräder wiesen zum Teil erhebliche Mängel auf und drei Fahrräder mussten sogar von der Polizei als „absolut verkehrsunsicher“ stillgelegt werden. Hauptsächlich beanstandet wurden die Beleuchtung mit 18 Rügen, fehlende oder defekte Reflektoren (7 Rügen), defekte Bremen (6 Rügen) und fehlende oder defekte Klingeln (5 Rügen).  Alle Teilnehmenden bekamen eine von der Johanniter-Unfall-Hilfe gespendete Warnweste überreicht, egal ob ihr Fahrrad mängelfrei war oder stillgelegt werden musste. Um die umgehende Reparatur der defekten Fahrräder zu ermöglichen, wurden alle Prüfberichte an den Leiter der Fahrradwerkstatt der Johanniter-Unfall-Hilfe in der GUK, Axel Ruhlfs, weitergeleitet.