Erst verpuffen und dann verflüchtigen

Greiber/Lilienthal - Osnabrück, 19. September 2019

Wenn angetrunkene Kids mit Feuer spielen - Ein buchstäblich heißes Bild bot sich den ehrenamtlichen Sanitätern und den Mitglieder der Rettungshundestaffel des Ortsverbands Osnabrück bei einer Übung am vergangenen Wochenende. Eine Jugendgruppe hatte ein Lagerfeuer entzündet und ist auf die glorreiche Idee gekommen, den Flammen mit Alkohol Feuer zu machen. Durch die daraus entstehende Verpuffung wurden mehrere Jugendliche verletzt, einige flohen in Panik in den nahe gelegenen Wald. Während die Sanitäter die Behandlung der am Feuer verbliebenen Jugendlichen übernahmen, suchten die Teams der Rettungshundestaffel im Wald nach den Geflohenen und versorgten sie nach Auffinden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die fachgerechten Versorgungen wurden jeweils durch Beobachter bewertet und anschließend durchgesprochen. Neben den Johannitern nahmen Schulsanitäter und Schüler der Schule am Roten Berg aus Hasbergen an der Übung teil. Sie waren erst in den Rollen als Unfallopfer aktiv und übten am Nachmittag noch selber verschiedene Fallbeispiele. Sie waren mit sehr viel Spaß und Elan dabei. Insgesamt nahmen 24 Helfer an der Übung teil. Und weil sie von ihrem ehrenamtlichen Einsatz scheinbar nicht genug bekommen können, blieben die Mitglieder der Rettungshundestaffel über Nacht und trainierten am nächsten Tag weiter.