Burmönken feiert 700 Jahr Johanniter-Niederlassung

Karl-Heinz de Wall, Ortschronist, Wittmund-Leerhafe - Wittmund, 20. August 2019

Das Organisationsteam der 700-Jahr-Feier mit Gerda Freese, Ortsbeauftragte der Johanniter in Wittmund (3. von rechts). Foto: De Wall

Entspannte Stimmung beim Vorbereitungsteam des Johanniter-Wochenendes am Sonnabend und Sonntag, 7. und 8. September 2019 in Burmönken: Verträge mit Zeltwirten und anderer Gastronomie sind unter Dach und Fach, behördliche Genehmigungen liegen vor, für Parkflächen ist gesorgt und alle Einrichtungen zur Ver- und Entsorgung des Festplatzes sind geschaffen worden. Ja, sogar der jahrzehntelang von der Familie Eilers gepflegte Johanniterstein ist aufgehübscht worden und man spürt es geradezu, dass viele Burmönker Häuser und Vorgärten in bester Weise präsentieren, die Straßen schmücken und zuvorkommende Gastgeber sein möchten.

Dabei muss gar nicht die 666-Jahr-Feier von 1985 getoppt werden, die damals als „der große Tag eines kleinen Dorfes“ skizziert wurde und an dem einige hundert Menschen gleichzeitig den kleinen Ort mit den nur etwa 30 Häusern durchstöberten. Nein, jetzt bei der 700. Wiederkehr der ersten Namensnennung der früheren Johannitersiedlung soll alles etwas geruhsamer zugehen. Am Sonnabend, 7. September, wird zu einer großen Zeltfeier mit DJ Chris Buhl eingeladen, der mit seinem Programm für einen schönen Abend sorgen wird. Der Sonntag, 8. September, beginnt um 11:00 Uhr mit einem Gottesdienst unter Beteiligung des Posaunenchores, anschließend dann die Enthüllung einer Chroniktafel am Johanniterstein mit kurzen Ansprachen und ab 13.00 Uhr folgt das gesellige Beisammensein.

Verschiedene Gruppen organisieren ein Unterhaltungsprogramm für jung und alt. So werden die Plattschnacker aus Wittmund dabei sein, um für die Regionalsprache zu werben. Der Ortsverband Wittmund der Johanniter-Unfall-Hilfe stellt seine Fahrzeuge und ihre Einsatzmöglichkeiten vor, bietet Kistenklettern an und baut seine große Hüpfburg auf. Kurzum: Die Burmönker freuen sich auf viele Gäste, wenn sie an diesem Spätsommerwochenende einen wesentlichen Aspekt der spätmittelalterlichen Dorfgeschichte in Erinnerung rufen.

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