Schüler packen Pakete für den Weihnachtstrucker

Stefan Greiber - Wittmund, 18. Dezember 2018

Die Schülerinnen und Schüler der BBS Wittmund und Ortsbeauftragte Gerda Freese (rechts) übergaben mehr als 50 Pakete für die Aktion Johanniter-Weihnachtstrucker an die Projektbeauftragten Christiane Willuweit und Hassan Kamleh (Mitte).

In Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Wittmund hat sich der Ortsverband Wittmund der Johanniter-Unfall-Hilfe erstmalig an der Aktion „Weihnachtstrucker“ beteiligt. Unter Anleitung der Lehrkraft Robert Peris wurde aus der Aktion  ein Schülerprojekt entwickelt.  Mit großem Engagement haben Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschul- und Berufsschulklassen Gastronomie und Kaufleute im Einzelhandel geplant, eingekauft und gepackt. Mehr als 50 Pakete sind jetzt auf den Weg zu bedürftigen Familien in der Ukraine. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte“, sagte Gerda Freese, Ortsbeauftragte der Johanniter-Unfall-Hilfe in Wittmund.

Die Aktion Weihnachtstrucker entstand vor 25 Jahren bei den Johannitern in Bayern und wurde im Jubiläumsjahr jetzt erstmals bundesweit durchgeführt. Dabei werden Pakete nach einer festgelegten Packliste mit dem Lebensnotwendigen für eine Familie gefüllt, zum Beispiel mit Mehl, Reis, Zucker, Speiseöl und anderen haltbaren Nahrungsmitteln. Die Pakete werden jetzt von Wittmund über Oldenburg zum niedersächsischen Zentrallager nach Wunstorf gebracht und machen sich von dort am 2. Weihnachtstag über das bundesweite Johanniter-Logistikzentrum in Landshut auf den Weg zu bedürftigen Familien in den rückständigen Regionen in Osteuropa, unter anderem nach Albanien, Rumänien und Bulgarien. Die Pakete aus Niedersachsen werden nach Schytomyr, eine Stadt in der nördlichen Ukraine, transportiert. Die Johaniter-Weihnachtstrucker sind ehrenamtlich unterwegs, erwartet werden weit mehr als 60.000 Pakete