FSJ-Porträt Nina-Alicia Wulf

Im Fahrdienst des RV Harburg

Unterstützt im Fahrdienst und fährt Schulkinder und ältere Menschen: FSJlerin Nina-Alicia Wulf. Foto: Sonja Schleutker-Franke

Warum hast du dich für ein FSJ entschieden?
Ich wollte mich nicht gleich für einen Beruf festlegen und den erlernen, sondern mich lieber ein Jahr lang ausprobieren.

Warum gerade bei den Johannitern?
Übers Internet bin ich auf die Johanniter aufmerksam geworden und habe mich dann online beworben. Nachdem ich erfahren habe, in wie viel verschiedene Einsatzgebiete man im Regionalverband Harburg als FSJler schnuppern kann, stand für mich fest, dass ich hier mein FSJ machen möchte.

In welcher Johanniter-Einrichtung hast du gearbeitet und was waren deine Aufgaben?
Ich war vor allem im Fahrdienst tätig. Am meisten Spaß machte mir eine Tour bei der man Schulkinder fährt. Außerdem war ich im Hausnotrufeinsatzdienst tätig, dadurch habe ich auch sehr viel Erfahrung im Bereich Erste Hilfe gesammelt. Besonders schön fand ich Einsätze, bei denen man mit einfachen Handgriffen den Menschen helfen konnte. Einmal war eine ältere Dame gestürzt und konnte nicht mehr von allein aufstehen. Sie war so wahnsinnig dankbar, als ich ihr aufhelfen konnte. Danach habe ich mich mit der Dame noch ein wenig unterhalten. Es war nur ein bisschen Smalltalk, aber sie war so glücklich. Du gibst so wenig und die Menschen sind so dankbar.

Was hat dir besonders Spaß gemacht und was hat dich besonders geprägt?
Besonders geprägt haben mich der Fahrdienst und der Hausnotrufeinsatzdienst. Man begegnet vielen unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen, von Kindern bis hin zu älteren Menschen. Ich habe viele Grundschüler nicht nur gefahren, sondern auch getröstet, Streit geschlichtet und hier und da mal einen Rat gegeben. In den Monaten habe ich eine enge Bindung zu den Kindern aufgebaut – sie haben sich immer gefreut, wenn ich Dienst hatte.

Von welchen Erfahrungen kannst du auch in der Zukunft profitieren?
Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und Menschen in Not zu helfen. Außerdem weiß ich jetzt genau, was ich werden möchte.

Welcher Beruf ist das?
Ich möchte eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester machen. Durch die verschiedenen Fahrten ist mir klar geworden, dass ich auf jeden Fall einen Beruf im sozialen Bereich erlernen möchte. Vor dem FJS wollte ich eigentlich Notfallsanitäterin werden.

Warum würdest du deine FSJ-Stelle weiterempfehlen?
Weil man bei den Johannitern viel über sich selbst lernen kann. Man wird gut von den Kollegen aufgenommen und unterstützt, wenn man Hilfe braucht. Außerdem wird man für seine Arbeit wertgeschätzt und man bekommt auch verantwortungsvolle Aufgaben übertragen.

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