Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern: Landesbeirat tagt

Hamburg, 11. April 2019

Mitglieder beraten über die Neuaufstellung der Katastrophenschutzeinheiten

Die Mitglieder des Landesbeirats Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern

Auf Einladung der Johanniter hat der Landesbeirat Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern seine erste Tagung im Jahr 2019 in den Räumlichkeiten der Johanniter in der Landesgeschäftsstelle Nord in Hamburg abgehalten. 24 Teilnehmende trafen sich am 10. April, um sich über Sachstände und Fragen des Katastrophenschutzes in Mecklenburg-Vorpommern auszutauschen. Einberufen hatte die Tagung das Landesamt für Polizei- und Brandschutzaufgaben und Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern (LPBK), vertreten durch Karsten Neumeister, Stv. Abteilungsleiter. Eingeladen waren Vertreter von Städten und Kreisen, der Unfallkasse, des THW, des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern der Bundeswehr und der Organisationen der Gefahrenabwehr: Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr sowie die Hilfsorganisationen DRK, Malteser, DLRG, ASB und Johanniter.

Als Vertreter der Johanniter nahmen Nicolas Tobaben, Bereichsleiter Bildung, Integration und Katastrophenschutz im Landesverband Nord, und Regionalvorstandsmitglied Dominic Fricke, zuständig für die Einsatzdienste in Mecklenburg-Vorpommern, teil. Tobaben stellte den Landesverband Nord sowie die drei Regionalverbände in Mecklenburg-Vorpommern mit besonderem Blick auf die Aktivitäten der Johanniter im Katastrophenschutz vor. Anschließend besprachen die Tagungsgäste im Beisein des Referenten für Brand- und Katastrophenschutz im Ministerium für Inneres und Europa, Uwe Becker, die Neuaufstellung der Katastrophenschutzeinheiten in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Besonderheit ist hier die Rolle der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV): "Die PSNV-Teams in Mecklenburg-Vorpommern sollen zukünftig eigenständige Einheiten des Katastrophenschutzes werden, das ist ein wichtiger Schritt", erklärt Tobaben. Zwölf der bundeslandweiten 16 Teams sind in Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Um für die Herausforderungen der Zukunft noch besser gewappnet zu sein, tauschten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen aus den Katastrophenschutz-Vollübungen und den Einsätzen im Bereich der Waldbrände im Jahr 2018 aus. "Es war eine sehr produktive Tagung mit intensivem Austausch", so Tobaben. Der Landesbeirat tagt zweimal jährlich. Die nächste Sitzung findet regulär im Oktober 2019 in Neubrandenburg statt. Bis dahin werden die Teilnehmenden sich mit der Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes beschäftigen.

Ihre Ansprechpartnerin für Medienfragen Diana Günster

Kommunikationsbeauftragte

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Mecklenburg-Vorpommern West
Pappelgrund 16
19055 Schwerin