Drei Jahre erfolgreiche Flüchtlingsarbeit

Kiel, 03. April 2020

Die Johanniter haben in den letzten Jahren mit dem Projekt "IAZF – Integrations- und Ausbildungszentrum für Flüchtlinge" in Itzehoe und Umgebung vielfältige Integrationsarbeit geleistet. Nach Projektabschluss wird eine Folgemaßnahme starten.

Das "IAZF – Integrations- und Ausbildungszentrum für Flüchtlinge" ist 2017 von den Johannitern mit einer Laufzeit von drei Jahren ins Leben gerufen geworden. Ziel des Projektes, das von der Stiftung Deutsches Hilfswerk/Deutsche Fernsehlotterie gefördert wird, ist es, Flüchtlingen die Integration in die Gesellschaft zu erleichtern. „Bisher haben wir rund 250 Geflüchtete in ihren verschiedenen Lebenssituationen unterstützt und beraten. Hierzu gehört es vor allem auch, gegenseitige Vorurteile abzubauen und die Aufnahme in die Gemeinschaft voranzubringen“, sagt Projektleiter Andreas Borze vom Integrationsmanagement der Johanniter in Itzehoe. Zu seinem Team gehört ein Netzwerk an hauptamtlichen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern.

Neben der Förderung "weicher" Integrationsziele wie beispielsweise Hilfe bei der Orientierung in der Aufnahmegesellschaft geht es bei dem Projekt um Netzwerkarbeit, aber vor allem auch um ganz konkrete Maßnahmen wie Hilfestellung bei der Alltagsbewältigung oder Unterstützung bei Behördengängen. „Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf dem Abbau vermittlungsrelevanter Hemmnisse. Vor diesem Hintergrund bieten wir auch niederschwellige Angebote speziell für Frauen an“, sagt Borze. Eine weitere Projektsäule sei der Erwerb der deutschen Sprache. “Erstorientierungskurse und ehrenamtliche Sprachpatenschaften runden unser Angebot ab.“

Das Projekt endet am 30. April 2020. Es hat dazu beigetragen, so das Fazit, dass sich die persönliche und familiäre Situation der beteiligten Geflüchteten verbessert hat. Dadurch wurden die Chancen der Arbeitsaufnahme deutlich gesteigert. Der Erfolg gründet sicherlich auch in der Anpassung an die Besonderheiten der Teilnehmer. „Wir danken für die Förderung des Projektes und die gute Zusammenarbeit“, betont Borze. Mittlerweile hat sich das IAZF etabliert und es ist eine Folgemaßnahme geplant.

Ihr Ansprechpartner Hilke Ohrt

Beselerallee 59 a
24105 Kiel