Abschlussfahrt der Schulkinder

Quickborn, 14. Juni 2010

Die zukünftigen Schulkinder auf zünftiger Abschlussfahrt

Am 14.Juni 2010 kamen die Kinder wie üblich ins Kinderhaus. Allerdings waren sie mit Sack und Pack bestückt. Hier trafen wir uns zum gemeinsamen Picknick in der Turnhalle und sind danach mit den voll beladenen Johanniter Bussen nach Schlotfeld zum Hof Ameling gefahren. Die Fahrt dauerte eine 3/4 Stunde und plötzlich waren wir auf dem Hof, wo wir in Heuboxen schlafen wollten.
Wir wurden begrüßt von einem Berner Sennenhund, der seinen Hof sehr aufmerksam bewachte. Mit ihm galt es, sich anzufreunden. Das gelang zum Glück allen. Und so konnten wir gemeinsam die Heuboxen und das Außengelände inspizieren. Vor lauter Aufregung wussten die Kinder gar nicht, wo sie anfangen sollten. Es gab eine Wippe, Schaukel, Seilbahn, Trampolin, Sandkiste und den tollen Heuschober, in den die Kinder springen und sich hineinkugeln konnten. Wir entdeckten Kaninchen, Hühner, Ziegen, Pferde und Schweine. Nach einem leckeren zweiten Frühstück machten wir uns auf den Weg, das Gelände außerhalb unserer Heuherberge zu begutachten. Wir fanden einen super Waldweg und sogar Kletterbäume. Ein aufregender Tag, der mit Nudeln in Tomatensoße, einer Gute-Nacht-Geschichte und dem Hineinfallen ins Heubett endete.

Der 15.06. begann mit dem leckersten aller Frühstücke, danach Spielen auf dem Außengelände. Ingrid ging dann in die Küche und hat dort von 40 Eiern supertolle Pfannkuchen gebacken. Sie schmeckten so gut, dass die Bäuche kugelrund wurden und so schnell keiner mit dem Essen aufhören wollte. Am Nachmittag spazierten wir zur Badestelle und da es warm war, durften unsere Füße sich darin abkühlen. Was für ein Spaß! Peter brachte unterdessen das Grillgut vorbei und als wir vom Badesee zurückkamen, stellten Anje und Tina sich an die heißen Grill und bereiteten uns das Abendessen. Satt und glücklich und von der Sonne heiß bestrahlt, fielen wir wieder in unser Heubett. Der letzte Tag, der 16.06., begann wie am Vortag. Auf die Frage, wohin die Kinder am Liebsten gehen wollen, ob in den Wald oder an den Strand, entschieden sie sich fast einstimmig, auf dem Hof zu bleiben. Zum Mittag gab es ein schönes Reste-Essen und als nach dem Mittagessen Peter und Susanne mit den Johanniter-Bussen auf den Hof gefahren kamen, gab es kein „Hallo, schön dass ihr da seid“ sondern ein „Ach nööö, wir wollen noch hierbleiben“.

Das ist doch wohl das beste Zeichen, dass es allen super gefallen hat.

Eure Anje, Tina, Ute und Ingrid.