Fahrrad-Woche in der Wilde 13

Quickborn, 16. August 2010

Tag 1:

 

Heute hatten wir den ersten Tag unserer Fahrradwoche. Wir haben uns alle in unserer Kuschelecke getroffen und dort einen Sitzkreis gemacht. Zuerst sollten wir aufzählen was es alles für Fahrräder gibt, z.B. Mountainbikes, Rennräder und Hollandräder. Und damit wir auch wirklich alle Fahrradarten kennen lernen, hat Natalie noch ein Plakat aufgehängt auf dem die verschiedenen Fahrräder abgebildet waren.

Wir hatten eine Stellwand auf der ein großes Fahrrad aufgemalt war. Jetzt mussten wir aufzählen, was ein Fahrrad alles haben muss um verkehrssicher zu sein, z.B. Vorder- und Rücklicht, Reflektoren, Klingel usw.. Die Begriffe hat Marc dann auf das Plakat geschrieben. Als nächstes haben wir die ersten Verkehrsschilder kennen gelernt. Marc hat uns ein Bild von einem Schild gezeigt und wir mussten sagen, was das für ein Schild ist und was es bedeutet.

Und weil wir am Mittwoch ein Fahrtraining machen wollen und dafür eigene Verkehrsschilder brauchen, haben wir uns an den Tisch gesetzt und die verschiedenen Schilder gemalt. Und damit diese auch stabil genug sind, haben wir sie noch laminiert. Jetzt müssen sie nur noch an einen Bambusstab gebunden werden und dann haben wir unsere eigenen Schilder.

 

Das war auch schon der erste Tag unserer Fahrradwoche.

 

Tag 2

 

Heute hatten wir den zweiten Tag unserer Fahrradwoche.

Natalie kam heute mit einem riesigen Karton voll mit Fahrradschläuchen in den Kindergarten. Denn heute wollten wir lernen wie man einen Fahrradschlauch repariert.

Aber einige Schläuche hatten noch keine Löcher, darum mussten wir diese dann in den Schlauch machen.

Dann haben wir ein paar große Wannen mit Wasser gefüllt. Wenn man nämlich den Schlauch in das Wasser hält, kann man sehen wo genau das Loch ist. Denn da wo das Loch ist, kommen kleine Luftblasen aus dem Schlauch. Dafür musste man den Schlauch aber noch aufpumpen.

Also haben wir alle die Löcher gesucht und dann die Stelle, wo das Loch ist, mit einem Stift, markiert. Jetzt haben wir uns einen speziellen Kleber geholt und den auf das Loch getan. Dann mussten wir nur noch einen Flicken nehmen und in auf den Kleber setzen.

Damit der Flicken nicht wieder abgeht mussten wir noch ein bisschen drücken. Aber irgendwann war der Kleber trocken und das Loch war zu. Um zu Testen, ob das Loch wirklich zu war, haben wir den Reifen dann noch einmal richtig doll aufgepumpt. Unsere Selbstgeflickten Schläuche konnten wir dann behalten und mit nach Hause nehmen.

 

 

 

Tag 3

 

Heute mussten wir alle unsere Fahrräder mitbringen. Denn heute wollten wir ein Fahrtraining machen. Aber erst dachten wir, wir können gar nicht fahren, weil das Wetter so schlecht war. Aber irgendwann wurde das Wetter dann zum Glück besser und wir konnten es doch machen.

Elke und Natalie sind raus vor den Kindergarten gegangen und haben im Kreisel und auf dem Parkplatz einen Parcours mit verschiedenen Stationen aufgebaut.

Bevor wir rausgegangen sind, haben wir uns noch in der Kuschelecke getroffen und Marc hat uns erzählt was wir gleich machen wollen und warum wir das machen. Wir wollen nämlich morgen eine Fahrradtour machen und deshalb wollten wir schon einmal die Straßen regeln üben. Dafür haben wir auch unsere selbst gebastelten Schilder benutzt.

Dann sind wir runter gegangen und haben uns unsere Fahrräder geholt und uns die Helme aufgesetzt. Einige Kinder hatten kein Fahrrad dabei und haben dann die Schilder gehalten.

Zuerst haben wir eine lange Schlange gebildet und uns aufgestellt. Jetzt durften immer fünf Kinder losfahren, bis zur ersten Ampel. Da stand dann Marc und hat uns erklärt was wir bei welchen Stationen machen müssen.

Als ersten mussten wir Slalom zwischen vier Hüttchen fahren, dann kamen wir zu Natalie und haben da einen Kegel in die Hand bekommen. Den mussten wir nun ein paar Meter auf die andere Seite der Station bringen. Dann kamen wir wieder zu ein paar Hüttchen um die wir wieder Slalom fahren sollten. Kurz danach kam ein Zebrastreifen. Vor diesem  Zebrastreifen mussten wir anhalten, denn da sind immer ein paar Kinder rüber gegangen.

Dann kamen wir zum Parkplatz. Da mussten wir bis zum Ende auf einer geraden Linie fahren. Dann kam ein kleines Hindernis und dann mussten wir auf einer anderen Linie wieder zurück. Dann konnten wir uns wieder am Anfang anstellen.

Das haben wir dann 5 mal gemacht. Dann haben wir unsere Fahrräder wieder angeschlossen und sind in die Gruppe gegangen.

 

Jetzt waren wir Fit für unsere Fahrradtour.

 

 

 

Tag 4

 

Heute haben wir unsere Fahrradtour gemacht.

Wir haben uns alle angezogen und uns im Flur getroffen, da haben wir von den Erzieher gelbe Warndreiecke zum Umhängen bekommen. So kann man uns auf der Straße besser sehen. Dann sind wir zu unseren Rädern gegangen und haben uns unsere Helme aufgesetzt. Und wie gestern haben wir dann eine lange Schlange gebildet. Wir waren heute 30 Kinder und 6 Erwachsene, also war die Schlange ganz schön lang.

Marc ist ganz vorne gefahren, weil der den Weg am besten kannte. Wir haben vorher noch abgemacht, dass wenn einer bremsen muss, er rufen soll und wir dieses Kommando dann durch rufen weitergeben. sonst würden ja die anderen dem der bremst hinten drauf fahren und die ganzen anderen auch.

Dann sind wir losgefahren. Wir sind erst ein kleines Stück an der Straße entlang und dann auf einem alten Bauernweg. Wir waren fast 20 Minuten unterwegs, bis wir am Spielplatz in Norderstedt ankamen. Hier haben wir unsere Fahrräder abgestellt und unsere Warndreiecke abgegeben. Nun haben wir uns noch einmal versammelt. Marc hat uns dann noch ein paar Regeln erzählt und dann konnten wir spielen gehen. Zwischendurch haben wir sogar ein kleines Picknick gemacht.

 

Nach knapp zwei Stunden mussten wir dann auch wieder los. Also haben wir uns unsere Räder genommen, die Helme aufgesetzt und uns die Warndreiecke umgelegt. Wir sind den gleichen Weg dann wieder zurück gefahren. Kurz bevor wir am Kindergarten waren, war der Himmel ganz Schwarz und wir dachten es regnet gleich. Aber wir hatten Glück und es hat erst geregnet als wir im Kindergarten ankamen.

Dort haben wir dann unsere Fahrräder abgeschlossen und sind in die Gruppe gegangen. Denn es gab schon Mittagessen. Irgendwann kam Grit dann hoch und hat uns allen eine kleine Süßigkeit gegeben, da wir die Radtour so gut mitgemacht haben.

 

Das war dann das Ende unserer Fahrradwoche

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