Garten-Party in der Kita

Hilden, 29. April 2019

Die Kinder der Johanniter-Kindertageseinrichtung in Hilden sind glücklich: Jetzt, wo die Tage wärmer und sonniger werden, können sie das neue Außengelände endlich umfassend nutzen. Bereits im letzten Sommer haben die Arbeiten begonnen, aber erst seit ein paar Wochen ist alles vollständig: Neben den Spiel- und Klettergeräten ist das Gartenhaus zur Aufbewahrung der Spielsachen fertig, die Blumenwiese für Bienen und andere Insekten ausgesät, und die Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten einsatzbereit. So konnten Kita-Kinder und Erzieher/innen kürzlich zusammen mit ihren Familien und allen, die bei der Erstellung des Außengeländes mitgeholfen hatten, eine fröhliche Einweihungsparty feiern.

Hauptattraktion waren natürlich die Spielgeräte, die auch vom ein oder anderen Elternteil ausprobiert wurden: Die Kletterlandschaft aus Seilen, die Stelzenhäuser, das Spielhäuschen, der Ballspielplatz und die Bobbycar-Tankstelle. Und die Feuerstelle wurde zum Stockbrot-Backen eifrig genutzt. Der fünfjährige Jonas war begeistert: „Ich finde das Außengelände toll! Am besten gefällt mir der Kletterparcours!“ Auch von den Eltern hörte man großes Lob: Jonas‘ Mutter Astrid Heinze gefiel besonders, dass Naturmaterialien verwendet wurden. Dem schloss sich Roland Essel, Vater der fünfjährigen Frieda an, und er ergänzte: „Ich war begeistert davon, dass wir als Eltern bei der Gestaltung des Außengeländes mitarbeiten durften.“

Denn: Das neue Außengelände ist durch viel Eigenarbeit der Erzieher/innen und vor allem der Eltern entstanden. Sie legten mit Hand an, als für den Bau der Häuschen und des Kletterparcours Löcher gebohrt, Schrauben festgezogen, Seile geknüpft und Nägel eingeschlagen werden mussten. So konnte die Anlage umfangreicher geplant werden, als das ohne die tatkräftige Hilfe möglich gewesen wäre. Dennoch sind Wünsche offen: Das in die Jahre gekommene Trampolin muss erneuert werden, damit es wieder genutzt werden kann. Um Mittel zu sammeln, konnte man bei der Einweihungsfeier gegen eine Spende in der Wand des Stelzenhäuschens sein eigenes Guckloch bekommen und es mit seinem Namen versehen. Eine Gelegenheit, die viele genutzt haben – nun können die Kinder im Häuschen aus zahlreichen Gucklöchern die Umgebung beobachten.