Neuer Ort des Erlebens im Johanniter-Haus Erkrath

Erkrath, 05. Juni 2019

Vor kurzem war vor der Begegnungsstätte im Johanniter-Haus Erkrath an der Hildener Straße noch eine große Baustelle. Nun lädt ein wunderbar angelegter Garten zum Verweilen ein: Der Garten der Sinne und der Begegnung. Damit soll das Angebot der Begegnungsstätte bereichert, ein neuer Ort für generationenübergreifende Begegnung im Johanniter-Haus geschaffen und, da der Garten allen Interessierten offensteht, eine Einladung an die Bewohner im Stadtteil ausgesprochen werden. Die Finanzierung des Gartens wurde unterstützt durch private Spender und vor allem eine großzügige Förderung durch die Lotterie GlücksSpirale. Susanne Meyer-Lindemann und Hanne Lloyd-Heume von der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe waren in Vertretung der GlücksSpirale am 5. Juni vor Ort, um das Schild „Gefördert durch die Glücksspirale“ offiziell zu übergeben. Zusammen mit Senioren des Betreuten Wohnens und Besuchern der Begegnungsstätte konnten sie außerdem einen kleinen Spaziergang durch die grüne Oase genießen.

„Tankstelle“ für Körper, Geist und Seele
Im Garten der Sinne und der Begegnung hat jedermann die Möglichkeit, im Grünen „aufzutanken“. Hierhin kann man sich für einen Moment oder auch länger zurückziehen, um den Anstrengungen des Alltags zu entkommen und in der Natur neue Kraft zu schöpfen. Dabei werden alle Sinne angeregt: Blühende Sträucher duften und erfreuen das Auge, Vögel zwitschern, Bienen summen, und wenn das Gemüse im Hochbeet erntereif ist, kann man den Garten sogar schmecken. Der Rundweg durch den Garten sowie der Boden rund um den Sitzplatz unter der Pergola ist auch mit Rollatoren und Rollstühlen befahrbar. So können wirklich alle, die es möchten, ob groß oder klein, alt oder jung, mit oder ohne Handicap, Bewohner bzw. Gast des Johanniter-Hauses oder Anwohner, sich im Garten erholen, begegnen und sich an der Natur erfreuen.

Erster Termin im Garten steht – Fördervereinsgründung für Pflege und Erhalt geplant
Begegnungsstättenleiterin Marion Wippermann freut sich schon auf den ersten offiziellen Veranstaltungstermin im Garten: „Am 26. Juni um 9.30 Uhr planen wir ein Gedächtnistraining im Grünen mit dem Schwerpunkt Hören/Schmecken/Fühlen“, verrät sie. „Das wird sicher eine tolle Sache!“ Ein weiteres Projekt ist die Gründung eines Fördervereins zum Erhalt und der Pflege des Gartens. „Der Garten ist für alle da. Daher haben wir uns entschieden, auch den Erhalt und die Pflege des Gartens in die Hände aller Interessierten zu geben“, erklärt Klaus Domhan, Leiter Soziale Dienste. „Das können regelmäßige Besucher der Begegnungsstätte, aber auch Menschen aus der Nachbarschaft jeden Alters sein“, so Domhan weiter. Auch gemeinsame gesellige Veranstaltungen könnten durch den Förderverein geplant werden. Ein erstes Gründungstreffen soll im September stattfinden. Wer Interesse an der Mitarbeit im Förderverein hat, kann sich gern jetzt schon in der Begegnungsstätte melden (Telefon 02104 216010 oder E-Mail begegnungsstaette.erkrath@johanniter.de).

Über das Johanniter-Haus Erkrath
Leitgedanke des Johanniter-Hauses Erkrath ist, generationsübergreifende Angebote unter einem Dach zu vereinen, um das Miteinander von Alt und Jung zu fördern. Im Johanniter-Haus befinden sich Begegnungsstätte "Alt und Jung", das Betreute Wohnen mit 23 barrierefreien Wohnungen für Senioren ab 60 Jahren sowie eine Kindertagesstätte mit Familienzentrum. Außerdem ist dort der Ortsverband Erkrath zu Hause, in dessen Räumen auch die Johanniter-Jugend ihre Gruppenstunden abhält. Das gemeinschaftliche Zusammenleben ist stark geprägt von den Angeboten der Begegnungsstätte. Jeder, gleichgültig welchen Alters und ob Bewohner des Hauses oder von außerhalb, kann an Angeboten der Begegnungsstätte teilnehmen. Programmpunkte sind z.B. Basteln, gemeinsames Mittagessen mit Kindern der Kindertagesstätte, Gesellschaftsspiele, Sitzgymnastik, Gedächtnistraining und vieles mehr. Auch die Feste des Jahreskreises werden in fröhlicher Runde vorbereitet und gefeiert. So ist das Johanniter-Haus ein Ort, an dem sich die Generationen treffen und gemeinsame Anknüpfungspunkte schaffen.