Gemeinsam für unseren Rettungsdienst in NRW

Sankt Augustin, 23. November 2018

Die Landesregierung von NRW hat beschlossen, zum 31. Dezember 2026 die bisherigen Funktion „Rettungsassistent“ durch sogenannte „Notfallsanitäter“ zu ersetzen. Sie beabsichtigt damit, für die Rettungsassistenten/-innen mehr Rechtssicherheit zu schaffen und die Attraktivität des Berufes zu erhöhen.

Möchten die Rettungsassistenten/-innen zu Notfallsanitäter/-innen werden, benötigen sie eine Ergänzungsprüfung. Obwohl das entsprechende Gesetz schon seit über drei Jahren novelliert ist, gibt es in NRW nach wie vor keine flächendeckende Möglichkeit, diese Ergänzungsprüfung zu absolvieren. Dies liegt in erster Linie an den Krankenkassen, die sich weigern für die entstehenden Kosten aufzukommen – und das, obwohl sie der Gesetzgeber ganz klar dazu anweist!

Einige Kommune tragen vorläufig die Kosten selbst, in der Hoffnung, die Krankenkassen übernehmen diese später. In anderen Kommunen ist die Ergänzungsprüfung derzeit gar nicht möglich. Dieser Flickenteppich ist weder sinnvoll noch nachhaltig. Der Konflikt zwischen Politik und Krankenkassen wird auf dem Rücken unserer Kolleginnen und Kollegen ausgetragen!

Dabei drängt die Zeit: Rettungsassistenten/-innen können nur noch bis zum 31. Dezember 2020 an der Ergänzungsprüfung teilnehmen. Danach muss eine komplett neue Ausbildung absolviert werden. Das ist für die Rettungsassistenten/-innen, die schon seit Jahren in diesem Beruf arbeiten, unzumutbar!

Unterstützen Sie unsere Rettungsassistenten/-innen und unterschreiben Sie die unten stehende Petition!

Für mehr Informationen über die Kampagne #herzblut bitte hier klicken