Das war der Deutsche Evangelische Kirchentag 2019

Dortmund / Sankt Augustin, 26. Juni 2019

Über 100.000 Dauer-Gäste und jede Menge spannender Themen und Begegnungen: Das war der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund. Mit mehr als 1.000 Helferinnen und Helfern aus allen Ecken Deutschlands waren auch die Johanniter für die Besucher da – ehrenamtlich und aus Überzeugung. „Was für ein Vertrauen“, lautete das Motto des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT). Vertrauen hatten auch über 2.536 Gäste in die Johanniter, indem sie sich von ihnen behandeln, betreuen oder fahren ließen.

Auch die benachbarten Regionalverbände Aachen-Düren-Heinsberg und Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen waren in Dortmund dabei. Sie unterstützten die Veranstaltung mit Manpower und acht Fahrzeugen. 56 Johanniter halfen an den fünf Tagen in etwa 700 Dienststunden konkret bei Maßnahmen der öffentlichen Gefahrenabwehr, in der Motorradstaffel und im Führungsstab. Auch am Fahr-, Rettungs- und Sanitätsdienst beteiligten sich beide Verbände. So wurden zum Beispiel 20 Beförderungen im Fahrdienst übernommen und circa 6.000 Kilometer zurückgelegt.

Insgesamt ermöglichten bundesweit 474 Johanniter aller Verbände in Fahrdiensten für den DEKT 682 Fahrten. So erhielten 1.534 Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und ihre Begleitpersonen Zugang zu den Veranstaltungen. 5.556 Stunden ehrenamtlichen Engagements wurden dabei geleistet. DEKT-Projektleiter ‚Kirchentag barrierefrei‘ Michael Hofmann lobte: „Ein respektvoller Umgang, fröhliche Stimmung und kaum Wartezeit – so macht die Zusammenarbeit Spaß."

In vielfältiger Funktion mit dabei
Auch Regionalvorstand Marius Mainzer engagierte sich aktiv auf dem DEKT. Als Helfer sorgte er gemeinsam mit anderen Johannitern dafür, dass Helferinnen und Helfer ihre Lunchpakete pünktlich erhielten. Später begleitete er die Landesvorstände Kirsten Hols und Magnus Memmeler bei ihrem Einsatz im Fahrdienst für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Zwischendurch nahm er sich auch die Zeit, seine Johanniter aus beiden Verbänden im Dienst zu besuchen. „Der Kirchentag war eine große Herausforderung, die alle gemeinsam sehr gut organisiert und gemeistert haben. Mir hat es Spaß gemacht, mit anzupacken und mit dafür zu sorgen, dass der Kirchentag in Dortmund die gewohnte großartige Johanniter-Unterstützung erfahren hat.“
Vom „Johanniterdorf“ in Dortmund-Aplerbeck aus starteten die Johanniter täglich, um Veranstaltungen sanitätsdienstlich abzusichern. Dazu errichteten sie Unfallhilfsstellen und zogen als Fußstreifen an die Veranstaltungsorte. Am Ende des Kirchentages kamen 848 Sanitäts-Einsätze zusammen.

Christoph Bartz, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz und Sanitätsdienste: „Wir waren mit unseren Johannitern aus beiden Verbänden fünf Tage lang vor Ort und haben unter anderem im Sanitätsdienst mehrmals mit Unfallhilfsstellen, Krankenwagen und Einsatztrupps unterstützt. Mein Dank geht hier an alle Kolleginnen und Kollegen, die trotz des arbeitsreichen Wochenendes in der eigenen Region zuverlässig beim DEKT im Dienst waren. Es war schön zu sehen, wie Johanniter aus ganz Deutschland Hand in Hand die unterschiedlichen Aufgaben gelöst haben.“

Landesvorstände hoch zufrieden und stolz auf alle Beteiligten
„Wir sind mit dem großartigen Engagement mehr als zufrieden – dank der professionellen Organisation vor und während der Veranstaltung und dank des beeindruckenden Einsatzes unserer Helferinnen und Helfer! Wir haben allen Gästen, der Stadt Dortmund und den Organisatoren des Kirchentags zeigen können, dass die Johanniter verlässlich und kompetent arbeiten und dabei immer freundlich und zugewandt sind", sagte Landesvorständin Kirsten Hols. „Ganz besonders wurde in diesem Jahr neben dem Sanitätsdienst unser Fahrdienst für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gelobt: Überall zufriedene Gäste, mit kurzen oder kaum wahrnehmbaren Wartezeiten, pünktliche Fahrten. Das war ganz hervorragend, was ihr da geleistet habt!", lobt Landesvorstand Magnus Memmeler seine Helfenden.

Im Rahmen des Dank-Abends für Helferinnen und Helfer im Johanniterdorf haben die NRW-Landesvorstände Kirsten Hols und Magnus Memmeler gemeinsam mit Wolfgang Baumbach und Dr. Jan-Robert von Renesse, den Regionalvorständen des gastgebenden Regionalverbandes Östliches Ruhrgebiet, den Staffelstab weitergegeben: Der nächste Ökumenische Kirchentag findet vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt statt.
Das Motto lautet dann: #Vielfalt #Gemeinschaft #ÖKT. Wir sind bestimmt wieder mit dabei!

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