Girls´Day 2019

Rhein-Sieg, 28. März 2019

Auch in diesem Jahr konnten interessierte Mädchen im Rahmen des Girls’Day, am 28. März 2019, wieder Aufgaben und Berufe der Johanniter in der Rettungswache Pohlhausen kennenlernen. Im Mittelpunkt standen Tätigkeiten aus dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz und die Frage, wie ein typischer Tag auf einer Wache aussieht.

14 Schülerinnen brachten gute Laune und Spaß mit. Morgens wurden sie erst mal eingekleidet. Manche hatten keine genaue Vorstellung, wie man im Rettungsdienst ausgebildet wird oder was ein Katastrophenschützer ist. Junge Mitarbeiter der Wache, die nur ein wenig älter als die Gäste waren, hatten ein abwechslungsreiches Programm für die Schülerinnen zusammengestellt und begleiteten sie durch den Tag. Sie erkundeten gemeinsam die Wache und erforschten einen Rettungswagen.

Fidan und Hevin probierten, wie es sich auf einer Vakuum-Matratze liegt, wenn man fixiert und getragen wird. Annika zeichnete ihr eigenes EKG auf und konnte den Auswertungsstreifen anschließend mitnehmen. Draußen auf der Straße starteten zeitgleich die Profis zu einem echten Einsatz. Wie schwer ein Einsatzrucksack ist, und dass auch Patienten in besonderen Notsituationen mal einen Helm aufgesetzt bekommen, war Neuland für die Mädchen.

In Sachen Katastrophenschutz stellten die Johanniter ihnen die komplette Ausstattung eines Fahrzeugs vor, alles durfte mal angefasst und rausgeholt werden. Ob Tragen, Spineboards, Notfallrucksäcke oder ein schnell aufbaubares Zelt: auf dem Fahrzeug fand jedes Teil auf kleinstem Raum seinen Platz und ist im Einsatzfall deshalb schnell griffbereit.

Wer sich für die Berufe oder den Freiwilligendienst bei den Johannitern interessierte, konnte aus erster Hand erfahren, was wichtige Voraussetzungen im Rettungsdienst sind und worauf es später ankommt. Ein Quiz mit vielen Fragen zu den neuen Informationen rundete den Besuch der Mädchen auf der Rettungswache ab. Ein spannender Tag mit vielen neuen Eindrücken, der ihnen Spaß gemacht hat.