Christos Katzidis, Mitglied des Landtags, im Gespräch mit den Johannitern

Sankt Augustin, 10. Juni 2020

v.l.n.r.: Axel von Blomberg, Christos Katzidis, Julian Müller und Marius Mainzer im politischen Dialog

Am Montag, den 8. Juni 2020, hat der Regionalvorstand der Johanniter den innenpolitischen Sprecher der CDU im Düsseldorfer Landtag, Christos Katzidis, zu einem Besuch in den Regionalverband eingeladen. Die Johanniter stellten ihm ihre Aufgaben als Hilfsorganisation und ihre Einsätze während der Covid-19-Pandemie vor. Julian Müller, seit April neues hauptamtliches Mitglied im Regionalvorstand, berichtete über die ambulante Pflege, den Rettungsdienst, den Menüservice und die tägliche Hilfe für obdachlose Menschen während der Krise.

Regionalvorstand Marius Mainzer wies auf die Hilfsleistungen der Bevölkerungsschützer in mobilen Abstrichteams oder bei der Materialverteilung für Stadt und Kreis hin. Mit Blick auf die enge Verknüpfung von Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz sei durch die Politik der Weg für die Bereichsausnahmen ja bereits gegeben. Nun sei für die Hilfsorganisationen wichtig, dass diese in den Städten und Kommunen auch realisiert würden. Regionalvorstand Axel von Blomberg regte an, seitens der Politik besonders über die zukünftige Vorhaltung von Schutzmaterialien neu nachzudenken, da sich zu Beginn der Pandemie die Versorgung damit als besonders schwierig für die Hilfsorganisation erwiesen hatte.

Christos Katzidis interessierte, welche Unterstützung die Johanniter von politischer Seite brauchen. Das Thema „Erste Hilfe“ und mehr Verbindlichkeit für regelmäßige Kurse oder Wissen in den Schulen sei den Johannitern wichtig, betonte Julian Müller. Marius Mainzer wies außerdem auf die enge Verzahnung zwischen dem Bevölkerungsschutz und dem Rettungsdienst hin, die es zu stärken gelte, damit Städte und Kommunen auch in Zukunft und in Krisenzeiten mit ausreichend ehrenamtlich Engagierten rechnen können.

Die vielfältigen haupt- und ehrenamtlichen Hilfsangebote der Johanniter hält Christos Katzidis für sehr wichtig. Er sieht darin eine starke Säule für die Gesellschaft: „Deshalb finde ich den Austausch über Ihre lokalen Einsätze und Ihr Engagement sehr wichtig. So können wir in der Politik besser verstehen, wie wir Ihnen diese Aufgaben auch in Zukunft ermöglichen können und Sie so in der Weiterentwicklung Ihrer Angebote stärken.“

Die Johanniter nehmen viele positive Gesprächsansätze mit aus diesem ersten Treffen und freuen sich auf eine Fortsetzung.