Rettungswache Lichtenau: Qualifizierung abgeschlossen

Lichtenau, 09. November 2018

Die Rettungsassistenten der Johanniter – Unfall – Hilfe e.V. Rettungswache Lichtenau haben ihre Qualifizierung zum Notfallsanitäter im Rahmen einer staatlichen Ergänzungsprüfung abgeschlossen. Eine Gesetzesänderung macht es notwendig, dass sich die Retter qualifizieren. Die bisher geltende Berufsbezeichnung des Rettungsassisten/in wird es in Zukunft nicht mehr geben.

Das neue Notfallsanitätergesetz hat das Berufsbild neu geregelt, um den gestiegenen Anforderungen des Rettungsdienstes gerecht zu werden. Künftig übernehmen Notfallsanitäter/innen die Versorgung von Verletzten und Erkrankten. Der Notarzt kommt selbstverständlich auch in Zukunft zum Einsatz, wenn er erforderlich sein sollte. Bis zu dessen Eintreffen müssen die Notfallsanitäter/innen eventuell lebensrettende Maßnahmen ergreifen.

Dies ist geregelt über landesweit geltenden Standard- Arbeitsanweisungen und die sogenannten „Behandlungspfade Rettungsdienst“. Die Retter müssen jährlich mindestens 30 Fortbildungsstunden absolvieren um das Wissen und die „handwerklichen“ Fähigkeiten aufzufrischen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist nunmehr seit fast 30 Jahren als zuverlässiger Partner des Kreises Paderborn im Bereich Rettungsdienst tätig. Der Kreis Paderborn ist der Träger des Rettungsdienstes und schafft die Rahmenbedingungen für diese hochwertige sowie wichtige Dienstleistung am und für die Menschen im Kreisgebiet. So wird unter anderem für die Rettungswache Lichtenau ein Rettungswagen mit modernster Medizin.- und Rettungstechnik gestellt, die Aus.-und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen zum Notfallsanitäter/in wurde gemeinsam organisiert.

v.l.n.r.: Nils Dreier (Wachleiter), Janet Roderfeld, Björn Buxot, Michael Franke, Markus Schlüting, Frank Wegener, Oliver Amedick
(Foto: Sascha Grumbach)