Erfolgreich in Sachsen

Torgau / Wiehl, 17. Februar 2020

Daniela Galfeld mit Crossy

„Der Zweck unserer Ausbildung ist sehr wichtig, denn mit ihr können wir Menschen helfen, wenn sie in eine Notlage geraten sind - und im besten Fall sogar ihr Leben retten“, sagt die Ehrenamtliche Daniela Galfeld von der Rettungshunde-Staffel der Johanniter in Rhein.-/Oberberg. Bei ihrer Ausbildung für die Rettungshunde-Arbeit hat die 26-jährige Wiehlerin regelmäßig zwei Mal in der Woche trainiert, gelernt und geübt.

Und das hat sich gelohnt: Mit ihrer Australian Shephard-Hündin „Crossy“ bestand Daniela Galfeld am Samstag, 15. Februar 2020, im sächsischen Torgau die anspruchsvolle Rettungshunde-Prüfung. 

Daniela Galfeld mit Crossy nach bestandener Prüfung in Torgau

Geprüft wurden Theorie und Praxis

Aus ganz Deutschland waren 26 Teams zu der Prüfung in der Flächensuche angetreten. Dabei galt es unter anderem innerhalb von 20 Minuten zwei versteckte Personen in einem 30.000 Quadratmeter großen Waldareal zu finden. Auch das Verhalten der Hunde in der Nähe von Unfallopfern gehörte zum Test: Die Vierbeiner durften die Vermisstendarsteller nicht berühren, nicht anstupsen oder ablecken. Ihre Besitzerinnen und Besitzer legten außerdem eine theoretische Prüfung ab und stellten ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe unter Beweis.

Vierbeiner „Crossy“ hat einen prominenten Paten

Derzeit gibt es damit fünf geprüfte Rettungshunde-Teams bei den Johannitern in Rhein.-/Oberberg. Ihre bestandene Prüfung ist Voraussetzung dafür, über die jeweiligen Leitstellen alarmiert zu werden und in den Sucheinsatz für den Bevölkerungsschutz zu gehen. Der anspruchsvolle Test muss alle zwei Jahre wiederholt werden.

Seit vier Jahren ist Daniela Galfeld, hauptberuflich Gymnasiallehrerin für Französisch und Deutsch, in der Johanniter-Rettungshundestaffel ehrenamtlich aktiv. Vor zweieinhalb Jahren kam ihre damals acht Wochen alte Australian Shephard-Hündin „Crossy“ hinzu. Und „Crossy“ hatte 2017 sogar mit Dr. Arnold von Rümker, bis vor zwei Jahren der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, einen prominenten Paten für die Ausbildung bekommen.