„Ich möchte nichts anderes mehr machen“

Bergisch Gladbach / Lindlar, 26. Oktober 2018

Warum arbeiten Pflegekräfte gerne in ihrem Beruf, auch wenn er oft körperlich anstrengend ist? Die examinierte Altenpflegerin Stephanie Leistner aus Lindlar beschreibt es so: „Ich erlebe unmittelbar, dass ich Menschen helfen kann.“ Die Mitarbeiterin in der ambulanten Pflege der Johanniter-Sozialstation in Bergisch Gladbach ist auf einem Umweg in die Pflege gekommen: Die gelernte Hotelfachfrau war in diesem Beruf nicht zufrieden. „Jetzt trage ich Verantwortung für Menschen, und das erfüllt meine Arbeit einfach mit viel mehr Sinn.“

Mehr Lohn, viele Weiterbildungen

Dass solch ein Aspekt bei der Berufswahl zählt, will auch die aktuelle Personalkampagne der Johanniter verdeutlichen: In TV- und Radio-Spots sowie auf Plakaten kommen bundesweit Johanniter-Mitarbeitende aus Rettungsdienst, Pflege und Erziehung zu Wort. „Mit rund 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir einer der großen sozialen Arbeitgeber Deutschlands. Daher ist es uns wichtig, nicht nur die gesellschaftliche Relevanz dieser Berufe hervorzuheben, sondern auch gute Rahmenbedingungen für sie zu bieten“, sagt Jörg Lüssem vom Johanniter-Bundesvorstand in Berlin.

Gute Bedingungen schaffen die Johanniter auch mit einer bundesweiten Lohnerhöhung: Alle Mitarbeitende, die auf Basis der Arbeitsvertragsrichtlinien des hauseigenen, bundesweiten Tarifes beschäftigt sind, erhalten bis 2021 schrittweise mindestens 10,23 Prozent mehr Gehalt.

Voneinander lernen, voneinander profitieren

Im Johanniter-Regionalverband Rhein.-/Oberberg arbeiten derzeit 50 Menschen in einer Sozialstation mit ambulanter Pflege in Bergisch Gladbach sowie in der Tagespflege und im Johannes-Hospiz Oberberg in Wiehl. Sie betreuen und begleiten jährlich etwa 300 ältere und erkrankte Menschen. Mitarbeiterin Stephanie Leistner gefällt die Bandbreite der Johanniter-Dienste, die von der pädagogischen Arbeit in den Kitas bis zur Hospizarbeit reichten: „Wir alle lernen und profitieren voneinander“.

„Zu den Facetten, die einen attraktiven Job ausmachen, gehören auch ein tolles Team, gute Weiterbildungsmöglichkeiten und natürlich eine faire Bezahlung, daher bieten die Johanniter auch im Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis solche Rahmenbedingungen“, betont Steffen Lengsfeld, Regionalvorstand des Johanniter-Regionalverbands Rhein.-/Oberberg.

"Das ist mein Ding"

Eine gute Rahmenbedingung ist für Stephanie Leistner die Dienstgemeinschaft innerhalb der Johanniter: „Über alle Einrichtungen und Abteilungen hinweg gibt es einen großen Zusammenhalt.“ Und bevor sie im Jahr 2012 den Beruf wechselte, probierte sie ihn aus: Sie arbeitete zur Probe in der Pflege und fällte relativ schnell eine Entscheidung: „Das ist mein Ding.“ Und da sie außerdem mit Begeisterung beim ehrenamtlichen Sanitätswachdienst der Johanniter engagiert ist, steht für sie fest: „Bei den Johannitern bleibe ich bis zu meiner Rente.“

Mit ihrem bundesweit geltenden Tarif, umfangreichen Zusatzleistungen und einem großen Spektrum an Fort- und Weiterbildungsangeboten zählen die Johanniter zu den attraktivsten Arbeitgebern der Sozialwirtschaft. Auch im deutschlandweiten Arbeitgeber-Ranking des Nachrichtenmagazins Focus, bei dem die Mitarbeiter zur Bezahlung, aber auch zu Betriebsklima, Image und Führungskultur befragt werden, belegen die Johanniter Jahr für Jahr einen der Top-Plätze.