Nach Corona-Pause: Johanniter werben neue Mitglieder

Oberbergischer Kreis, 18. Mai 2020

Die Johanniter im Regionalverband Rhein.-/Oberberg starten ab Montag, 18. Mai 2020, wieder mit der Gewinnung von neuen Fördermitgliedern im Oberbergischen Kreis. Dazu hat die Hilfsorganisation ein besonderes Hygienekonzept entwickelt, das sowohl dem Schutze der eigenen Mitarbeitenden dient als auch der potenziellen Neumitglieder und Risikogruppen.

Gutes Beispiel in Sachen Hygiene

Die Botschafter der Johanniter werden mit Schutzmaterialien wie Mundschutz, Einmalhandschuhen und Händedesinfektion ausgestattet und erhalten zudem detaillierte Hygiene-Handlungsanweisungen. „Wir müssen als Johanniter in Sachen Hygiene mit gutem Beispiel vorangehen“, sagt Steffen Lengsfeld, Regionalvorstand bei den Johannitern. „Unsere Botschafter haben den Abstand von mindestens zwei Metern direkt nach dem Klingeln sichtbar einzuhalten. Das ist die erste Maßnahme.“

Desinfiziert und kontaktlos

Alle Johanniter-Botschafter sind mit dem richtigen Anlegen des Mund-Nasen-Schutzes, der korrekten Händedesinfektion, den Abstandsregeln und der speziellen Entsorgung der Schutzmaterialien vertraut. Um den Mitmenschen die Verunsicherung zu nehmen, erläutern die Mitarbeitenden zu Beginn des Gesprächs das Hygienekonzept.

Möchte eine Bürgerin oder ein Bürger die Johanniter unterstützen und Mitglied werden, werden die Dokumente mittels einer desinfizierten Botschafter-Tasche ausgetauscht, um einen direkten Kontakt zu vermeiden. „Zum Ausfüllen der Unterlagen erhält das neue Mitglied einen neuen antibakteriellen Kugelschreiber“, betont Regionalvorstand Lengsfeld. Auf diese Weise sind beide Seiten gut geschützt.

Andreas Hartwig, Geschäftsstellenleiter des Fördermitglieder-Service aus Köln (li.) und Regionalleiter Ralf Kemena bitten im Oberbergischen Kreis um Unterstützung.

Die Hilfen in der Krise sichern

„Mit dem Neustart der Mitgliedergewinnung wollen wir die aktuellen Aufgaben und Projekte sichern, die die Johanniter zum Schutz und zur Hilfe von Betroffenen der gegenwärtigen Krise leisten“, sagt James Happel, Leiter des Fundraisings der Johanniter in Rhein.-/Oberberg.

Denn: Gerade jetzt ist die Hilfsorganisation auf Spenden und Fördermitgliedschaften angewiesen. Ehrenamtliche kümmern sich um das Wohl der Gesellschaft, organisieren Einkaufsdienste für Senioren oder engagieren sich beim „Zuhör-Telefon“ unter Tel. 0800 0 300 700.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatten die Johanniter ihre Maßnahmen zur Mitgliederwerbung Ende März vorübergehend eingestellt.

Wie lässt sich erkennen, dass eine seriöse Hilfsorganisation an der Haustür klingelt?

Die Johanniter-Botschafter führen einen Dienstausweis mit sich, tragen Dienstkleidung, dürfen kein Bargeld, Schecks oder Sachspenden annehmen und führen das Informationsgespräch zur Werbung freundlich, seriös und aufrichtig. Im Anschluss daran erhalten Fördermitglieder Informationsmaterial. Wer Fragen zur Mitgliedschaft bei den Johannitern hat, kann sich unter der Rufnummer 0231 566 060 informieren.

Unterstützung, die ankommt

In der aktuellen Situation sind die Johanniter weiter auf finanzielle Unterstützung angewiesen, insbesondere zur Sicherstellung der zahlreichen ehrenamtlichen Leistungen. Darüber hinaus sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für Menschen im Einsatz – freiwillig und unentgeltlich, beispielsweise im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.

Das Engagement der Ehrenamtlichen ist, gerade in der jetzigen Situation, unersetzlich. Insbesondere für spezielle Ausstattung und Ausrüstung wie Schutzbekleidung wird finanzielle Hilfe benötigt. Wer die Johanniter mit Spenden unterstützen möchte, nutzt bitte dazu gerne folgende
Kontoverbindung
:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
IBAN: DE68 3702 0500 0004 3183 18
BIC: BFSWDE33XXX

Zur Mittelverwendung der Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt. Über den Mitgliedsbeitrag erhalten die Förderer jährlich eine Spendenbescheinigung, die mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht werden kann.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft regelmäßig und bestätigt jährlich mit dem DZI-Spendensiegel, dass die erhaltenen Spenden einen gemeinnützigen Zweck erfüllen und die Johanniter transparent, wirtschaftlich sparsam und leistungsfähig arbeiten, sowie wahrhaftig und transparent über die Mittelverwendung informieren. Eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt des Spenden-Siegels ist ein angemessen niedriger Anteil der Werbe- und Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben.

Dienste in Ihrer Nähe

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit mehr als 23.000 Beschäftigten, rund 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,25 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

Im Regionalverband Rhein.-/Oberberg wird diese Struktur getragen durch knapp 300 ehrenamtliche und über vierhundert hauptamtliche Johanniter, die in den Bereichen Rettungsdienst, Hospizarbeit, Rettungshunde-Arbeit, Johanniter-Hausnotruf, Erste-Hilfe-Ausbildung, Schulsanitätsausbildung oder der Johanniter-Jugend tätig sind.

Ihr Ansprechpartner James Happel

Ohlerhammer 14
51674 Wiehl