Sammeln, mitarbeiten und beschreiben

Waldbröl, 06. Februar 2019

Für den Johanniter-Hospizdienst setzen sich Christina Simon und Viola Steinbach mehrfach ein

Über das Engagement von Christina Simon (2.v.li.) und Viola Steinbach (2.v.re.) freuen sich die Hospizdienst-Koordinatorinnen Elke Kremer (li.) und Sabine Achenbach

Für viele Menschen sei es ein Wunsch, den letzten Lebensweg in den eigenen vier Wänden gehen zu können, sagt Christina Simon. „Und wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen und der Betroffene zu Hause bleiben kann, dann gehen wir diesen Weg mit“, ergänzt sie. Der Waldbrölerin ist die ambulante Hospizarbeit ein großes Anliegen: Sie hat sich nicht nur im Jahr 2016 als Hospizhelferin vom Johanniter-Hospizdienst für Morsbach, Reichshof und Waldbröl ausbilden lassen, sie hat jetzt auch eine Spende an diesen Dienst übergeben und bei deren Einwerben viel vom Begleiten sterbender Menschen und ihrer Angehörigen erzählt.

Scheu und interessierte Rückfragen

Die Inhaberin der „Podologischen Praxis Simon“ in Waldbröl hatte zusammen mit ihrer Freundin Viola Steinbach von „Violas Haarstudio“ in Ruppichteroth auf Weihnachtsgeschenke für die Kundschaft verzichtet, um stattdessen den Ambulanten Johanniter-Hospizdienst zu bedenken.

Über ihre gemeinsame Spende über 800 Euro freuen sich die Hospizdienst-Koordinatorinnen Sabine Achenbach und Elke Kremer. „Auch wenn sich viele Menschen scheuen, über das Sterben zu sprechen, gab es bei unserer Aktion doch viele interessierte Rückfragen“, berichtet Christina Simon. Und dann habe sie davon erzählt, wie es ist, für sterbende Menschen da zu sein und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.