Was das Coronavirus für die Johanniter in Rhein.-/Oberberg bedeutet

Wiehl, 19. März 2020

Das Coronavirus breitet sich in Nordrhein-Westfalen immer weiter aus. Dies hat auch unmittelbare Folgen für die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe in Rhein.-/Oberberg: Zunächst bis Ende der Osterferien bleiben unsere 23 Kindertageseinrichtungen im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis und unsere Tagespflege in Wiehl geschlossen. Auch unsere Erste-Hilfe-Kurse entfallen bis zum 19. April.

Die Johanniter tragen gegenüber ihren Mitmenschen eine besondere Verantwortung. Daher folgt der Johanniter-Regionalverband Rhein.-/Oberberg der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus, soziale Kontakte im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Zum Schutz unserer Mitarbeitenden, unserer Kundinnen und Kunden sowie aller Kinder und Eltern sagen wir daher alle Erste-Hilfe-Kurse ab und schließen unsere Kindertageseinrichtungen und unsere Tagespflege – zunächst bis zu den Osterferien. Eine Ausnahmeregelung bei der Betreuung gilt für Angehörige von Personen aus der sogenannten "kritischen Infrastruktur". Mehr Infos zu diesen Berufsgruppen finden Sie hier: bit.ly/KitaSchlüsselpersonen.

Weiter im Einsatz für Kundinnen, Kunden und Patienten

In anderen Bereichen erhalten die Johanniter in Rhein.-/Oberberg den Dienstbetrieb aufrecht, so etwa

"Als Teil der Kritischen Infrastruktur Deutschlands sind wir von besonderer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Gemeinwesens. Deshalb werden wir vor Ort Lösungen finden, um die Herausforderungen zu meistern und den Menschen weiterhin zur Seite zu stehen", sagt Regionalvorstand Steffen Lengsfeld.