Was das Coronavirus für die Johanniter in NRW bedeutet

Köln/ Rhein-Ruhr, 19. März 2020

Das Coronavirus breitet sich in Nordrhein-Westfalen immer weiter aus. Dies hat auch unmittelbare Folgen für die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe in NRW: Zunächst bis zu den Osterferien bleiben alle Kindertageseinrichtungen, Offenen Ganztagsschulen sowie Tagespflegen geschlossen. Auch sämtliche Erste-Hilfe-Kurse und weitere öffentliche Veranstaltungen der Johanniter in NRW entfallen bis zum 19. April.

Die Johanniter tragen gegenüber ihren Mitmenschen eine besondere Verantwortung. Daher folgt der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus, soziale Kontakte im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Zum Schutz unserer Mitarbeitenden, unserer Kundinnen und Kunden sowie aller Kinder und Eltern sagen wir daher alle Erste-Hilfe-Kurse ab und schließen unsere Kindertageseinrichtungen, Offenen Ganztagsschulen und Tagespflegen – zunächst bis zu den Osterferien. Eine Ausnahmeregelung bei der Betreuung gilt für Angehörige von Personen aus der sogenannten "kritischen Infrastruktur". Mehr Infos zu diesen Berufsgruppen finden Sie hier: bit.ly/KitaSchlüsselpersonen.

Auch alle sonstigen öffentlichen Veranstaltungen der Johanniter-Unfall-Hilfe in NRW, etwa Tage der offenen Tür oder Erbschafts-Informationsveranstaltungen, fallen vorerst aus. Dies betrifft auch den "Tag der Johanniter" in Essen. Der ursprünglich für den 5. bis 7. Juni geplante Landeswettkampf Erste Hilfe wird verschoben, ein neuer Termin steht aufgrund der unklaren Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus noch nicht fest.

Weiter im Einsatz für Kundinnen und Patienten

In anderen Bereichen erhalten die Johanniter in NRW den Dienstbetrieb aufrecht, so etwa in der Ambulanten Pflege, im Rettungsdienst oder im Hausnotruf. "Als Teil der Kritischen Infrastruktur Deutschlands sind wir von besonderer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Gemeinwesens. Deshalb werden wir vor Ort Lösungen finden, um die Herausforderungen zu meistern", so Udo Schröder-Hörster, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter NRW.