Neugierig und vernetzt

Iserlohn / Lüdenscheid, 11. Juli 2019

Devin Turçan und Sandra Ost (2.v.re.) nahmen an der Fortbildung für Führungskräfte teil. Ihnen gratulierten ihre Leitungen Karoline Meßling-Sachs (re.) und Barbara Steinbrink (Mitte) sowie Fachbereichsleiterin Karola Stracke (li.)

Beide sehen ihre berufliche Perspektive in der Leitung - und darin hat sie diese Fortbildung bestärkt: Unsere Kollegin Sandra Ost und unser Kollege Devin Turçan haben jetzt erfolgreich das Seminar zur Führungskräfte-Entwicklung in den Kitas bei den Johannitern in NRW abgeschlossen.

Was braucht man als Leitung? Was muss man wissen? Welche Fertigkeiten sollte man mitbringen?

Auf die Antworten auf diese Fragen sei er neugierig gewesen, sagt Devin Turçan, Sozialpädagoge aus der Johanniter-Kita Löwenzahnin Iserlohn. „Sehr interessant fand ich die Module zu Rechtsfragen und gesetzlichen Vorgaben gerade im Bereich der Personalführung“, berichtet der 27-Jährige.

Neben dem Modul zur Öffentlichkeitsarbeit habe sie vor allem die Lerneinheit zur Moderation als sehr wissenwert empfunden, sagt Sandra Ost, Erzieherin aus der Johanniter-Kita Louise-Scheppler in Lüdenscheid. „Ich fand es gut, darüber nachzudenken, was es an handwerklichen Mitteln braucht, um eine Mediation zielgerichtet durchzuführen.“ Die Fortbildung war im November 2017 gestartet.

Starke Persönlichkeiten kennengelernt

Beide Teilnehmenden aus Südwestfalen erlebten in dieser Zeit auch die Kontakte zu den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Regionalverbänden als bereichernd. „Ich habe starke Persönlichkeiten kennengelernt, und es wurden intensive Vernetzungen gebildet“, sagt Sandra Ost.

Entwicklung der Kita-Führungskräfte

Um die künftigen Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen perfekt auf ihre Aufgabe vorzubereiten, haben die Johanniter in NRW eine spezielle Ausbildung entwickelt und bereits zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt.

Inhaltlich setzten sich die Teilnehmenden mit folgenden Themen auseinander: Rollenklärung, Personalmanagement, Kommunikation und Fundraising, interne Strukturen der Johanniter, Qualitätsentwicklung, Moderationsaufgaben und -techniken, Bildungsmanagement und Konzeptionsentwicklung und natürlich den gesetzlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Praxisaufgaben zu den einzelnen Modulen ergänzen den theoretischen Input und ließen eigene Erfahrungen mithilfe kompetenter Mentorinnen zu.

Die Schulungen fanden einmal monatlich von Freitag bis Samstag statt. Als Referenten engagierten sich Regionalvorstände, erfahrene Kita-Leiterinnen, Fachbereichsleitungen und Referentinnen und Referenten der JUH-Regionalverbände und des Landesverbandes in NRW.