Ein Anruf bei ... einem Freiwilligendienstleistenden

Stuttgart, 29. Juni 2020

Auch auf die Arbeit unserer Freiwilligendienstleistenden hat die Corona-Pandemie Auswirkungen. Wir haben mit unserem FSJ-ler Fabian Twardon gesprochen. Er absolviert seit September 2019 ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Menüservice im Regionalverband Württemberg Mitte.

Fabian, wie hat sich Dein Arbeitsalltag durch Corona verändert?

Im Großen und Ganzen ist mein Arbeitsalltag gleichgeblieben. Die einzige Veränderung, wie auch in den meisten anderen Berufsfeldern, sind die strengeren Hygienevorschriften. Welche uns Fahrer natürlich etwas mehr Zeit kosten, jedoch selbstverständlich notwendig sind.

Es gibt derzeit ja viele Änderungen, beruflich, wie privat.   Beobachtest Du in Deinem Arbeitsbereich auch positive Veränderungen?

Die wichtigste positive Veränderung ist die Achtsamkeit der Kunden und Fahrer. Es wird sehr darauf Wert gelegt, den Menschen kontaktlos ihr Essen zu liefern, sowohl von uns als auch von den Kunden. Das ist eine positive Änderung, welche auch in der Zukunft beibehalten werden sollte. Die zweite und persönlich wichtigere Veränderung ist der Zusammenhalt zwischen uns Mitarbeitern, der trotz der Corona-Krise gestärkt wird.

Wie gehst Du persönlich mit der Corona-Pandemie um?

Ich versuche mich, wie die meisten, an die Beschränkungen zu halten. Natürlich möchte ich gerne wieder etwas mit meinen Freunden unternehmen und ich freue mich, dass das jetzt auch wieder möglich ist. Die Zeit mit der Familie war und ist in dieser Situation eine große Stütze.

Was ist Dein „Mutmacher“ für die kommenden Tage und Wochen?

Meine Arbeit, die Familie und die Vorfreude nach der Corona-Pandemie wieder etwas Schönes zu unternehmen!

Wenn Du nicht arbeiten musst, womit beschäftigst Du dich dann derzeit am liebsten?

Musik, Filme, Zuhause längst überfällige Dinge erledigen und Zeit mit meiner Familie verbringen.

Das muss mal gesagt werden!

Mir ist es im Moment sehr wichtig, durch eine systemrelevante Tätigkeit den Menschen in der Krise zu helfen.

Wie sehen Deine Pläne nach Deinem FSJ aus?

Ich möchte eine Ausbildung bei den Johannitern beginnen.

Was hat Dich dazu bewogen, ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern zu machen?

Ich wollte ein Jahr in einem sozialen Beruf arbeiten, um Erfahrung zu sammeln. Ich bin froh, dass ich bei den Johannitern eingestellt wurde. Am besten gefällt mir die Arbeitsatmosphäre und die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen!

Danke für das Gespräch!
Wir wünschen Dir viel Glück und Erfolg für Deine Ausbildung.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Freiwilligendienst für junge Menschen. Es bietet die Möglichkeit, Einblick in viele interessante Berufsfelder zu bekommen und sich auszuprobieren. Weitere Informationen, eine Übersicht der Einsatzstellen sowie eine Beschreibung der Einsatzfelder bei den Johannitern in Baden-Württemberg finden Sie unter: www.johanniter.de/fsj-bw.

Ihr Ansprechpartner Servicecenter Süd

Immenstädter Straße 51
87435 Kempten