Als "Helfer vor Ort" ehrenamtlich aktiv

Friedrichshafen, 15. Mai 2019

Steven Grote

  • Alter: 22
  • Verband: RV Oberschwaben/Bodensee
  • Tätigkeitsbereich & Funktion: Helfer vor Ort / Medienhelfer
  • Dabei seit: 2016

So bin ich zu den Johannitern gekommen:
Ich bin durch einen vorbeifahrenden Rettungswagen (RTW) zu den Johannitern gekommen. Ich habe mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Fahrdienst beworben und dies auch für anderthalb Jahre absolviert. Aufgrund des FSJ bin ich zum Ehrenamt gestoßen und habe Gefallen am Medizinischem gefunden. Nach ein paar Praktika auf dem RTW habe ich mich beworben für die Ausbildung zum Notfallsanitäter und befinde mich derzeit im 2. Lehrjahr.

Meine Aufgaben im Bereich Helfer-vor-Ort (HvO) und als Medienhelfer sind:
Helfer-vor-Ort  sind ehrenamtliche Helfer, welche mit ihrem privatem PKW und ausgerüstet mit einem Notfallrucksack und einem Defibrillator zu Notfalleinsätzen alarmiert werden und dadurch einen zeitlichen und örtlichen Vorteil gegenüber dem Rettungsdienst haben. Meine Aufgaben sind in dem Bereich vielfältig und spannend. Ich bin Ansprechpartner für die eingesetzten Helfer, erfasse Statistiken, Sorge dafür, dass die Helfer Ausrüstung haben, bin Ansprechpartner für Kommunen und stelle uns dort auch vor. Im Hintergrund laufen noch viele weitere Aufgaben ab, wie z.B. Bedürfnisse der Helfer klären, Organisatorische Aufgaben,  ….). Ich selbst fahre auch zu Notfalleinsätzen. Als Medienhelfer für den OV Friedrichshafen sorge ich für interessante Beiträge von Sanitätsdiensten, Bereitschaftsabenden oder Einsätzen der SEG.

Das Besondere am Ehrenamt ist für mich:
… die Vielfältigkeit. Jeder einzelne Helfer hat im Ehrenamt die Möglichkeit, sich in jegliche Art und Weise einzubringen und seine eigenen Stärken zu nutzen und zeigen. Egal ob man nur kleine Aufgaben übernehmen will, technische oder kreative Aufgaben oder eine Führungsposition besetzen will. Alles ist möglich mit dem richtigen Willen und Einsatz. Als Helfer vor Ort kann ich meine Freizeit sinnvoll nutzen, indem ich in meiner Nachbarschaft Leben retten kann. Die Dankbarkeit, welche einem von den betroffenen Personen entgegen gebracht wird, zeigt mir jedes Mal aufs Neue, dass es sich lohnt, für Andere einzusetzen.

Mein wichtigstes Instrument/Werkzeug im Einsatz ist:
Mein Melder im Zusammenhang mit dem Notfallrucksack ist das wichtigste Werkzeug, denn ohne ihn würde ich nicht wissen, dass ein Mensch in einer Notlage ist und in diesem Moment Hilfe braucht. Durch ihn werde ich nachts geweckt und darüber informiert welche Person wo Hilfe benötigt.

Ein Held ist für mich:
Jeder einzelne Helfer, der bereit ist, seine Freizeit für Andere zu opfern und Anderen zu helfen!

Wenn ich nicht bei den Johannitern bin:
Durch mein Ehrenamt sind die Johanniter immer in irgendeiner Art und Weise bei mir. Egal ob beim Nebenjob, in der Freizeit oder im Hauptberuf.

Mein schönster Moment bei den Johannitern war:
Es gab schon so viele schöne Momente. Der Höhepunkt in der letzten Zeit war die erste Alarmierung der neu ins Leben gerufenen HvO Gruppe Oberteuringen. Das war einer meiner ersten Amtshandlungen, als ich letztes Jahr Bereichsleiter wurde.

Ich bin gerne bei den Johannitern, weil:
Die Gemeinschaft ist unbeschreiblich untereinander, auch in schlechten Zeiten. Das muss man einfach miterlebt haben. Die Johanniter haben mich auch ein Stück weit geprägt und positiv beeinflusst.

Ich helfe Menschen, weil...
… es für mich selbstverständlich ist und ich helfen kann. Es sollte heutzutage für jeden selbstverständlich sein jemanden in einer Notlage zu helfen, denn es kann jeden treffen.

Interessiert? Mehr zum Ehrenamt bei den Johannitern.

Ihr Ansprechpartner Claudia Bangnowski

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Oberschwaben/Bodensee
Regionalgeschäftsstelle
Pfannenstiel 31
88214 Ravensburg

Kartenansicht & Route berechnen