Führungswechsel bei den Johannitern

Hanau / Butzbach, 17. April 2019

Regionalvorstand Felix Nitsch

Felix Nitsch
Foto: Johanniter/Katrina Friese

Die Johanniter in Hanau und Main-Kinzig haben ein neues Regionalvorstandsmitglied. Zum 1. April 2019 hat der Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH) Felix Nitsch in den Regionalvorstand der Johanniter in Hanau & Main-Kinzig berufen. Er wird den Verband gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Regionalvorstandsmitglied, Rechtsanwalt Karl-Friedrich von Knorre, leiten.

Die Wege der Johanniter-Unfall-Hilfe und des vorherigen Regionalvorstands Sven Holzschuh hatten sich im März getrennt. Nitsch hat zunächst die Leitung als Beauftragter des Landesverbandes kommissarisch ausgeführt und wurde nun in den Vorstand berufen. Mit dem nahtlosen Übergang haben die Johanniter sichergestellt, dass alle Leistungen in Hanau und Main-Kinzig ununterbrochen und auch in der Zukunft gewohnt zuverlässig erbracht werden.

Langjähriger Mitarbeiter auf Landesebene steigt in den Regionalvorstand auf

Das neue Regionalvorstandsmitglied ist seit dem Jahr 2008 in leitender Funktion im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar mit Sitz in der Wetterau beschäftigt. Schwerpunktmäßig kümmerte sich Nitsch um die Bereiche Freiwilligendienste, Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagesstätten sowie um den Nachwuchs der Organisation, die Johanniter-Jugend. Zudem trat Nitsch für die Belange der Mitarbeiter in der Landesgeschäftsstelle ein. Nach zweijähriger Tätigkeit in der JUH wurde er erst als Mitglied und schon bald darauf als Vorsitzender in die Mitarbeitervertretung gewählt. Seit dem Jahr 2017 leitete er zusätzlich die Fachstelle Kinderschutz im Landesverband. Nitsch hat überdies an zahlreichen Projekten und Großveranstaltungen auf Landes- und Bundesebene mitgewirkt. In seiner Funktion als interner Auditor hat er das Qualitätsmanagement für seine Zuständigkeitsbereiche maßgeblich vorangebracht. Als bereichsübergreifend sehr erfahrener Mitarbeiter des Landesverbandes und nun auch als Mitglied des Regionalvorstandes Hanau & Main-Kinzig, genießt Felix Nitsch das volle Vertrauen des Landesvorstandes.

Geboren in Koblenz, studiert in Jena, Aufenthalte in Israel, zuhause in Gelnhausen

Vor seinem Eintritt in die JUH studierte Nitsch Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Jena. Während des Studiums verbrachte er einige Zeit in Israel, wo es ihn auch nach seinem Magisterabschluss im Rahmen von Praktika nochmal hin verschlug. Schon zu Jugendzeiten hat sich Nitsch im sozialen Bereich engagiert, vorrangig mit den Schwerpunkten Jugend, Integration und Ehrenamt. Aus diesem Blickwinkel war seine erste Anstellung nach dem Studium nur folgerichtig: Integrationsreferent beim Bundesverband Deutsche Jugend in Europa (djo). Seiner thematischen Ausrichtung, seinem Engagement für die gute Sache und seinem Enthusiasmus blieb er im Landesverband der Johanniter treu.

Auch im Regionalverband Hanau und Main-Kinzig hat das neue Vorstandsmitglied mittel- und langfristig einiges vor. Neben den anfallenden Verwaltungsaufgaben legt der verheiratete Vater eines Sohnes viel Wert auf den sozialen Aspekt der christlichen Hilfsorganisation, auf kollegialen Austausch und die Förderung der Jugend im Verband. Seine Expertise in den Bereichen Freiwilligendienste - darunter FSJ und Bundesfreiwilligendienst -, Kindertagesstätten sowie der Kinder- und Jugendhilfe lässt erahnen, dass Nitsch den Verband künftig in diesen Bereichen breiter aufstellen und das Dienstleistungsangebot entsprechend erweitern möchte.

Über den Regionalverband Hanau & Main-Kinzig der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Als moderne christliche Hilfsorganisation hat sich die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. seit 1957 in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis dem Dienst am Nächsten verschrieben. In dieser Zeit ist der Verband stetig gewachsen, die Dienstleistungen für die Menschen in der Region wurden kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Heute erfüllen etwa 100 ehrenamtliche und 130 hauptamtliche Mitarbeiter im Süden und Südosten von Hessen vielfältige Aufgaben, unter anderem:

  • in der Ausbildung von Ersthelfern in Beruf und Freizeit,
  • im Rettungsdienst und bei Krankenfahrten,
  • in der Luftrettung,
  • bei der Versorgung durch den Menüservice,
  • im Hausnotruf,
  • in der Integration,
  • bei Sanitätsdiensten,
  • im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz,
  • in der Auslandshilfe,
  • sowie in der Jugendarbeit in Kinder- und Jugendgruppen.

Bei all den modernen, professionellen Dienstleistungen wird das Handeln von christlicher Überzeugung und der Achtung vor der Schöpfung bestimmt. Die Johanniter versehen ihren Dienst am Nächsten mit fachlicher Kompetenz und menschlicher Zuwendung: Aus Liebe zum Leben!