Johanniter-Servicetipps zum Ferienbeginn

Frankfurt, 28. Juni 2019

Gut vorbereitet in die Reisezeit

Vorbereitung ist alles. Wer sich auf eine Reise mit dem Pkw macht, muss Einiges bedenken. Nicht nur die Fahrtroute, die Pausenintervalle und Beladung stehen im Fokus, auch das Fahrzeug gehört überprüft. Und dann die Details wie das Warndreieck und der Verbandkasten: Ist alles griffbereit und nicht verschwunden unter Gepäckstücken? Ist der Verbandkasten aktuell bestückt und entspricht der gültigen DIN-Norm? Wie sieht es mit Warnwesten aus? „In Deutschland gilt die Warnwestenpflicht", erklärt Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Rhein-Main und selbst Rettungssanitäter. „Wir sind der Meinung, dass für jeden Fahrzeuginsassen und nicht nur für den Fahrer ein Exemplar griffbereit deponiert werden sollte." Dies ist in manchen europäischen Staaten sowieso vorgeschrieben.

Jeder motorisierte Urlauber sollte einkalkulieren, dass es zu Stau, Unfällen oder Komplikationen mit dem Fahrzeug kommen kann. Deswegen ist ein ausreichender Wasservorrat einzuplanen, denn es könnte heiß werden im stockenden Verkehr. Auch ablenkendes Spielzeug für die Kleinen sollte nicht vergessen werden.

 

Tipps für lange Fahrten:

  • ausgeruht in den Urlaub starten
  • leichte Kleidung, in der man sich wohlfühlt, tragen
  • Check des Autos: Warnwesten, Verbandkasten, Warndreieck, ggf. Decke
  • ausreichend Getränke und leichte Snacks einpacken (Vitaminmangel führt zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit)
  • Gepäck gesichert verstauen
  • richtige Sitzposition einstellen
  • für angenehmes Klima im Wageninneren sorgen (Klimaanlage, Erfrischungstücher, Luftverbesserer)
  • die Routenplanung kreativ gestalten und möglichst Staus im Voraus umgehen
  • genügend Zeit einplanen
  • regelmäßige Pausen mit Bewegung einlegen (ein Verdauungsspaziergang beugt Müdigkeit vor)
  • vorausschauend und defensiv fahren und Abstand halten (reduziert Stress und erhöht die Verkehrssicherheit)
  • im Stau: Ruhe bewahren und Rettungsgasse bilden
  • beim Unfall: zuerst an die Eigensicherung denken und die Unfallstelle absichern


Mit Kindern:

  • Pausen interessant gestalten, indem z.B. eine Raststätte mit Spielplatz oder eine Sehenswürdigkeit angefahren wird
  • Kinder in den Pausen sich bewegen und austoben lassen
  • Kinder vor der Sonne schützen (Sonnenblenden, Fensterfolie, Sonnenmilch)
  • „Notfallköfferchen“ mit Ersatzklamotten, Windeln, Tüchern etc. parat haben
  • als Starttermin in den Urlaub den Ferienanfang vermeiden (Kitas sind flexibel)
  • Säuglinge und Babys sollten nicht aus dem Rhythmus gebracht und die Fahrt ihren Ess- und Schlafgewohnheiten anpasst werden