Johanniter-Schüler bestehen Abschlussprüfung

Ulrike von Knorre - Rodgau, 13. September 2018

Am Mittwoch, 12. September haben alle 24 Schüler der Johanniter-Altenpflegeschule in Rodgau die dreijährige Ausbildung zur exam. Altenpflegerin bzw. Altenpfleger bestanden. 24 erleichterte Gesichter strahlten um die Wette, als Schulleiterin Gülden Budde das positive Ergebnis bekannt gab. Die erste Hürde haben die frisch examinierten Pflegekräfte überwunden, um nun im Berufsleben durchzustarten. Während ihrer dualen Ausbildung haben sie praktische Erfahrungen in stationären oder ambulanten Pflegediensten gesammelt und das notwendige fachtheoretische Wissen in der Altenpflegeschule erworben.  

Gülden Budde, Leiterin der Altenpflegeschule im Regionalverband Offenbach gratuliert und verabschiedet die Abschlussklasse: „Ich gratuliere den examinierten Altenpflegerinnen und Altenpflegern zum bestandenen Examen. Der Weg war nicht immer einfach aber wir haben es gemeinsam geschafft! Und ich freue mich so, dass alle auch einen Arbeitsplatz haben. Einige unserer Schüler hatten bereits erste Berufserfahrungen in anderen Bereichen gesammelt, bevor sie sich ganz bewusst für einen Pflegeberuf entschieden haben“, berichtet sie. Eine von ihnen ist Anja Daniel.

Sie war in ihrem früheren Berufsleben Maskenbildnerin und Friseurin. Nach der Elternzeit war ein Wiedereinstieg mit den Arbeitszeiten und Kindern nur schwer umzusetzen. Zum Pflegeberuf kam sie, weil ihr Vater pflegebedürftig wurde. Sie arbeitet jetzt in einer DRK-Einrichtung in Langen und die Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung ist schon geplant. Über die Ausbildung berichtet sie: „Trotz mancher Meinungsverschiedenheit und großen Altersunterschieden war die Klasse ein Team. Die letzten sieben Wochen waren noch mal sehr anstrengend – da haben wir nur gelernt.“  

Gleich im Anschluss an den Abschluss plant Sebastian Düssel eine Weiterbildung zur Einrichtungsleitung. Auch er wird von seiner Ausbildungseinrichtung, dem Haus Gretel Egner, übernommen. Für ihn war die Ausbildungszeit „drei entspannte Jahre“. Er sagt: „Mit genügend Sitzfleisch und dem Willen was zu erreichen, kann man alles lernen was man will und alle Türen stehen offen.“  

Merve Subasi freut sich über die abgeschlossene Ausbildung. Sie berichtet, dass es eine Ausbildung mit Höhen und Tiefen und es „schon oft anstrengend“ war. Dennoch war die Zeit der Ausbildung für sie eine schöne Erfahrung. Sie wird im Johanniter-Haus Dietrichsroth in Dreieich übernommen und ist dort als Fachkraft tätig. Eine Weiterbildung im Bereich Wundmanagement würde sie später sehr interessieren.
Die berufliche Perspektive ist aufgrund des demographischen Wandels sehr zukunftsorientiert, denn Fachkräfte in der Pflege sind Mangelware.

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Ihr Ansprechpartner Gülden Budde

Borsigstraße 56
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