Gedenkgottesdienst für Angehörige und Helfer

Ulrike von Knorre - Rodgau, 07. Februar 2019

Mit einem Abschiedsritual während des Gottesdienstes, hatten die Angehörigen die Möglichkeit, für jeden Verstorbenen eine Kerze anzuzünden.

Bei einem gemeinsamen Gedenkgottesdienst mit Angehörigen und Pflegenden gedachten die Mitarbeiter vom Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Johanniter am vergangenen Samstagnachmittag, 2. Februar 2019,  in der Evangelischen Kirche der Emmaus Gemeinde in Rodgau-Jügesheim noch einmal an alle 125 Menschen Rodgau und Rödermark, die von Ihnen im Jahr 2018 betreut und bis zuletzt begleitet wurden.

Der Gottesdienst wurde von den Haupt und Ehrenamtlichen des Hospiz- und Palliativberatungsdienstes gemeinsam mit der Klinik-und Hospizpfarrerin Annette Röder gestaltet.

Die Predigt stand unter dem Thema „Eine Lücke ist geblieben, das gemeinsam Erlebte aber verbindet uns auf geheimnisvolle Art für immer miteinander“ Pfarrerin Röder bezog sich in ihrer Predigt auf einen Brief Dietrich Bonhoeffers, in dem davon gesprochen wird, dass die Abwesenheit eines lieben  Menschen nicht einfach ersetzt werden kann, dass das kostbare Geschenk des vergangenen Schönen, aber bleibt, wie ein Schatz und wir Menschen bei Gott auch über den Tod hinaus geborgen und getröstet sind.

Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Johanniter die Hinterbliebenen noch zu Kaffee und Kuchen ein, um sich in Gemeinschaft mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern noch ein wenig auszutauschen und zu verweilen.

Im Jahr 2018 hat der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst der Johanniter insgesamt 175 Verstorbene aus Dreieich, Rodgau und Rödermark betreut. Der Verstorbenen in Dreieich wird in einem gesonderten Gottesdienst am 23. Februar 2019 gedacht.

Ihr Ansprechpartner Christina Dölle

Borsigstraße 56
63110 Rodgau