Johanniter erhalten Hessischen Katastrophenschutzpreis

Ulrike von Knorre - Rodgau, 21. Oktober 2019

Der Innenminister Peter Beuth überreicht den Katastrophenschutzpreis 2019 an die Johanniter.

v.r.n.l.: Sven Korsch, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Offenbach, Arne Hoepke und Andreas Hankel aus dem Regionalverband Offenbach, Innenminister des Landes Hessen, Peter Beuth.

Das Projekt #Zukunftsretter wird ausgezeichnet

Auf dem Gelände des Industriepark Höchst hat der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) am Sonntag, 20. Oktober, den Hessischen Katastrophenschutzpreis verliehen. Im Peter-Behrens-Bau überreichte er in diesem Jahr den Preis unter anderem an den Johanniter-Regionalverband Offenbach für das Projekt #Zukunftsretter.

Der Katastrophenschutzpreis wurde in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben und würdigt das Engagement der Einrichtungen und der Einheiten im Katastrophenschutz.

Seit drei Jahren finden die #Zukunftsretter in einer Sommerferienwoche statt. Sie bietet Kindern von 6-14 Jahren die Möglichkeit,  Erste Hilfe und die Grundlagen des Katastrophenschutzes zu erlernen, dabei viel Spaß zu haben und neue Freunde zu finden.

Im Rahmen des Projektes wird die Sicherheit der Kinder gefördert mit Notfällen umzugehen wie beispielsweise den Notruf abzusetzen und erste Hilfe zu leisten. Es wird das Interesse der Kinder geweckt später in den Bereich Katastrophenschutz oder Schulsanitätsdienst hineinzuwachsen. Die unterschiedlichen Aktionen und Aktivitäten, die in dieser Woche stattfinden, stärken die soziale Kompetenz der Kinder, sie lernen anderen Menschen zu helfen und im Team zusammenzuarbeiten.

Die Johanniter erhalten mit ihrem Projekt den dritten Platz, der mit 2.000 Euro dotiert ist. Ein guter Beitrag für die Fortführung der #Zukunftsretter. Das Land Hessen würdigte mit der Preisvergabe an die Johanniter im Regionalverband Offenbach den Einsatz für die Nachwuchsarbeit. Sven Korsch, Regionalvorstand freut sich über diese Anerkennung der Arbeit, die allen Ehrenamtlichen auch viel Freude bereitet. Er sagte bei der Preisverleihung: „Die Kinder lernen bei uns neben den Kompetenzen in erster Hilfe und den Grundlagen des Katastrophenschutzes noch viel mehr. Sie lernen, dass es wichtig ist Menschen zu helfen. Denn wer ist in 10  Jahren für die Gesellschaft da? Wir vermitteln den Kindern und Jugendlichen auch Gemeinschaft und Kameradschaft und, dass es nicht so schwer ist, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Ich freue mich sehr über den Preis als Anerkennung unserer Arbeit. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Mit dem ersten Platz wurden das Rote Kreuz, Kreisverband Hochtaunus und mit dem zweiten Platz die Freiwillige Feuerwehr Marburg ausgezeichnet. Der Innenminister würdigte das hohe Engagement und den landesweiten Einsatz der über 23.000 Ehrenamtlichen im Bundesland Hessen. Er lobte in seiner Rede die Entwicklung innovativer Ideen, um die Gruppe der  Ehrenamtlichen (23.000) im Katastrophenschutz in Ihrer Vielfalt und Größe zu vergrößern oder zumindest zu erhalten.

Für den diesjährigen Preis waren 25 Bewerbungen eingegangen. Im Katastrophenschutz sind die Feuerwehren und das THW sowie das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, der Arbeiter-Samariter-Bund und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft tätig.

Ihr Ansprechpartner Ulrike von Knorre

Borsigstraße 56
63110 Rodgau