Paddeln, Klettern, Planschen

Sandra Pieper - Regensburg, 07. August 2013

Jugend erlebt Mix aus Freizeitspaß

Ihre Freude am Klettern hatten auch Sven Böschel und Töchterchen Lisa-Samira.

Was gehört zu den perfekten Sommerferien? Eine Sommerfreizeit! Genau aus diesem Grund machte sich am vergangenen Donnerstag die Ziepeler und Stendaler Johanniter-Jugend auf den Weg nach Naumburg. Ziel sollte der Campingplatz „Zum Blütengrund“ sein, auf dem die zehn Jugendlichen bis diesen Dienstag zelteten. Neben dem Badespaß im See, welcher sich direkt neben dem Zeltplatz der insgesamt über 46 Teilnehmer aus dem Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen bot, hatte jeder Tag eine ganz eigene Attraktion. Um den Jugendlichen gleich zu Beginn ein wenig die Kräfte zu rauben, konnten sie sich schon am Freitagmorgen ab neun Uhr auf einer Strecke von 25 Kilometern beim Paddeln austoben. Bis abends 18 Uhr waren die Kinder dadurch bei strahlendem Sonnenschein im Schlauchboot oder Kajak.

 

Um den Abenteuerspaß nicht zu stoppen, jedoch die müden Glieder auch nicht allzu sehr zu überfordern, stand danach ein Tag im Freibad an.

 

Am Sonntag war besonders für Schwindelfreie der Höhepunkt der Freizeit. Im Naumburger Kletterpark durften die Jugendlichen ihre Grenzen austesten. Auch trotz kurzem Donnergrollen und einer Regenhusche blieben die meisten mit so viel Spaß auf den Seilen, dass sie kaum wieder herunterzukriegen waren. Anfängliche Skepsis und Furcht verwandelte sich schnell in pure Kletterfreude.

 

Doch auch für die ein oder andere Schürfwunde war natürlich gesorgt. Denn so konnten diese fachmännisch von den Untengebliebenen versorgt werden.

Besondere Kochkünste waren danach zu erleben, bei denen sich mehrere Jugendgruppenleiter beim Nudelkochen versuchten.

Am seidenen Faden hing die Stendalerin Elisabeth Osterburg zum Glück nicht.

Um 46 hungrige Münder zu füllen, müssen Kochtöpfe in besonderer Größe her.

Bei 46 hungrigen Mündern musste ein Kochtopf von besonderer Größe her. Dieser musste danach auch von zwei starken Männern zum Tisch getragen werden, um den Weg bis in das Essenszelt zu schaffen. Nachdem alle wieder zu Kräften gekommen waren, war für den nächsten und letzten Tag aufgrund des großartigen Wetters spontan eine zweite Folge des Schwimmbadbesuchs geplant. Bevor es jedoch soweit sein sollte, wurden am Vormittag Gruppen gebildet. Diese widmeten sich dem Volleyball- oder Fußballspiel, tanzten oder hantierten mit Lehm.

 

Nachdem der große Picknickbus gepackt war, ging es wieder Richtung Nebra zum Wasserspaß. Am letzten Abend wurde dann am Lagerfeuer noch einmal die Gitarre herausgeholt, um gemeinsam zu singen und die Woche Revue passieren zu lassen. Dabei kam eines raus: Langweilig war es definitiv nicht und eine Wiederholung wird erwartet- nachdem sich alle von sechs Tagen Ferienspaß erholt haben. Müde und mit ein wenig Wehmut brachen dann am Dienstagmorgen alle Jugendlichen nach dem Frühstück wieder gen Heimat auf, sehnsüchtig auf die nächste Freizeit wartend.