Landesverbandsübung

Burg, 13. Oktober 2014

"Übung macht den Meister"

Um 14 Jugendliche musste sich der Sanitätszug der Johanniter-Unfall-Hilfe an der Station "Patientenmanagement" kümmern. Grund für die Rettung aus den Zelten und dem Wald war eine Pilzvergiftung.

Katastrophenschützer sollen dann bereit sein, wenn der Notfall eintritt. Sie sollen wissen, wie sie zu handeln haben. Um dies zu trainieren, trafen sich am 11. Oktober in Burg rund 80 Teilnehmer zu einer länder- und organisationsübergreifenden Ausbildung.

 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. des Landesverbandes

Sachsen-Anhalt-Thüringen wollte dabei mit dem THW sowie den Reservisten der Bundeswehr ihre ehrenamtlichen Helfer auf "Herz und Nieren" prüfen. Dies fand in Form eines Stationsbetriebes statt. Bei den Elementen Fahrsicherheitstraining auf einer Geländelehrbahn der Bundeswehr, Sandsackverbau sowie dem Patientenmanagement testeten die Ehrenamtlichen ihr Können und Wissen. Unterstützt wurden sie in der Realistischen Unfalldarstellung  von dem Bildungsinstitut Mitteldeutschland der Johanniter-Akademie aus Leipzig. Diese stellten bei der Station "Patientenmanagement" mit Hilfe von 14 Mimen als Szenario eine Lebensmittelvergiftung dar. In einem Pfadfindercamp sollen Jugendliche ihnen unbekannte Pilze gesammelt und zu einer Suppe verarbeitet haben, was im Anschluss zu einem Massenanfall von Verletzten mit Erbrechen und Bewusstlosigkeit führte. Schwierigkeit des Szenarios war, dass vier Jugendliche zunächst nicht auffindbar waren und dadurch ein Suchtrupp in den Wald geschickt werden musste.

 

Um mit der Übung auch den Kontakt untereinander zu fördern, begann das Übungswochenende für die Johanniter bereits am Freitag mit einem Grillabend in der Wache des Magdeburger Katastrophenschutzes. Dort konnten sich die Helfer, welche aus dem ganzen Landesverband Sachsen-Anhalt-Thüringen angereist waren, von der neuen Katastrophenschutzwache in Magdeburg ein Bild machen.

 

Um die Helfer am Nachmittag gestärkt in die weiteren Stationen gehen lassen zu können, sorgte der Magdeburger Betreuungszug der Johanniter-Unfall-Hilfe mit Gulaschsuppe und Nudeln für das leibliche Wohlbefinden.

Katastrophenschutz - Was ist das?

Der Katastrophenschutz der Johanniter-Unfall-Hilfe hält in Zusammenarbeit mit anderen im Bevölkerungsschutz eingebundenen Kräften  personelle und materielle Ressourcen vor, um auch bei größeren Schadenslagen qualifiziert helfen zu können.

 

Hier finden Sie weitere Informationen.

Dein persönlicher Ansprechpartner Carsten Wiedenfeld

Landesgeschäftsstelle
Schillerstraße 27
99096 Erfurt