Blaulichtfreunde treffen sich

Sandra Pieper - Sonderhausen, 28. August 2016

Gemeinsam formten die Jugendlichen zum Abschluss das H7, welches für die sieben helfenden Verbände als Zusammenschluss steht. (Quelle:Jugendrotkreuz Thüringen)

Eine Premiere feierte am Wochenende vom 26. bis 28. August das erste Blaulichtcamp der sieben helfenden Verbände, der sogenannten "H7", innerhalb Thüringens. Bestehend aus den Jugendverbänden verschiedener Hilfsorganisationen sowie der Jugendfeuerwehr und dem Technischen Hilfswerk veranstalteten alle gemeinsam eine Freizeit für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren.

81 Teilnehmer ließen sich diese Chance, die Partnerorganisationen kennenzulernen, nicht entgehen. Drei Tage lang nutzen die Kinder der sieben helfenden Verbände die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und zu erfahren, wer sich hinter den Abkürzungen DLRG, ASJ, THW-J, JRK, JJ, MJ und JFW verbirgt.

In Workshops am Sonnabendvormittag lernten sie Tätigkeiten der Vereine kennen. Denn so gestaltete jede Jugendorganisation einen eigenen Workshop, passend zu deren Aktivitäten. Die Johanniter-Jugend gab dabei einen Einblick in die Realistische Wunddarstellung. Bei Der Jugend der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft lernten Interessierte die Vielfalt und Art, einen Knoten anzulegen. Bei der THW-Jugend durfte gefunkt werden.

Am Nachmittag hieß es dann in allen Facetten "Spiel und Spaß". In einem Stationsbetrieb in Form eines Hindernisparcours, einem Festival der Sinne und einer Wasserschlacht durften sich die fast 100 Jugendlichen und Betreuer Abenteuern stellen.

Um der Hitze zu entkommen, nutzen die Teilnehmer das örtliche Freibad des Freizeitparks auf der Feuerkuppe in Sondershausen, um sich zu erfrischen. Dass der Spaß nicht zu kurz kam, bewiesen auch Zweifelderballspiele mit Wasserbomben, welche der Erfrischung dienten.

Als krönender Abschluss durften die Teams der verschiedenen Verbände sich einem kleinen Quiz stellen. So mussten sie Aussagen der Vereine entsprechend dem Spieleklassiger "1,2 oder 3" zuordnen. Nur gab es in diesem Fall sieben Auswahlmöglichkeiten. So galt es unter anderem zu überlegen, welcher Verband als Mitglied einen Landesvorstand hat, der Onkel einer berühmten Sängerin ist. Wer wirklich richtig stand, sah dies durch die Bestätigung der jeweiligen Hilfsorganisation. In diesem Fall steht die Johanniter-Jugend hinter der Aussage. Denn so ist der neue ehrenamtliche Landesvorstand Christian Meyer-Landrut Onkel einer ähnlich klingenden Sängerin.

Mit dem Blaulichtcamp feierte eine Idee Premiere, die durch den Zusammenschluss der H7 ihre Umsetzung fand und auf eine Wiederholung wartet.

Dein Ansprechpartner Sandra Pieper

Johanniter-Jugend
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