Bundespfingstzeltlager 2016

Neufrankenroda, 16. Mai 2016

Johncalli trotzt dem schlechten Wetter

Etwa 850 Johanniter-Jugendliche verbrachten das diesjährige Pfingstwochenende bei ihrem alle zwei Jahre stattfindenden gemeinsamen Zeltlager. Hierbei reisten die Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet an. Bei der 12. Ausgabe der größten, bundesweiten Veranstaltung der Johanniter-Jugend lautete das Motto „Johncalli – Wir machen Zirkus“. Der Zeltplatz der Familienkommunität Siloah in Neufrankenroda wurde zum Johanniter-Zirkus und die Teilnehmenden zu kleinen und großen Artisten.

Diverse thematische Workshops zu den Themen Artistik, Akrobatik, Jonglage und vielem mehr leiteten am frühen Samstagmorgen ins Programm und Wochenende ein. Im Vergleich zur vergangenen Ausgabe, vor zwei Jahren – damals waren es täglich über 30° Celsius – mussten sich alle Beteiligten in diesem Jahr mit weitaus kälteren Temperaturen auseinandersetzen. Denn lediglich am Anreisetag waren die Temperaturen im zweistelligen Bereich. Doch trotz Kälte, wechselhaftem Wetter und dadurch deutlich verfrorenen Gesichtern tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Der Zeltplatz verwandelte sich in eine Manege. Zeltlagertypisch durften dann, neben den Workshops, eine Nachtwanderung und eine zum Motto passende Zirkusshow nicht fehlen.

Während das Samstagabendprogramm wetterbedingt leider vorzeitig beendet werden musste, brachte die Zirkusshow am Sonntag die Zuschauer zum Staunen. Schließlich zeigten Hobby-Künstler aus dem ganzen Bundesverband ihre herausragenden Fähigkeiten und Talente. Möglich werden die traditionellen BuPfiLas vor allem dank ehrenamtlich helfender Hände, die seit vielen Jahren ein eingespieltes Team sind. Mit herzlichen Worten und den Leistungsabzeichen in Silber und Gold bedankte sich stellvertretend für alle Anwesenden Armin Pullen, Bundesjugendleiter, bei Julia und Markus Steck, Kathrin Dorendorf alias Mausi sowie bei Gregor Schmidt alias Monte und Thomas Dittkuhn.

Über 70 Jugendliche waren allein aus Sachsen- Anhalt und Thüringen angereist, das ist Teilnehmerrekord für den LV SAT. Für die Jugendlichen war das BuPfiLa aber nicht nur Freizeit, sie brachten sich aktiv in die Gestaltung der Veranstaltung ein und unterstützten die Organisatoren. So stellten die Stendaler zum dritten Mal den Sanitätsdienst mit einem Notfallsanitäter, einem Rettungsassistenten, einer Krankenschwester und zwei Sanitätshelfern. Somit war das Sanitätszelt mit einem RTW rund um die Uhr einsatzbereit. Weiterhin begleiteten die Stendaler den Gottesdienst musikalisch mit Instrumenten. Die Wittenberger Jugend übernahm die Leitung von Workshops wie Turnen, Jonglieren und Seiltanzen. Auch zeigten sie bei der Zirkusshow mit Feuerspucken, Jonglieren und Akrobatik ihr Können. Bereits beim Aufbau halfen Jugendliche aus den Regionalverbänden Westthüringen und Mittelthüringen. Im bundesweiten Vorbereitungsteam übernahmen Johannes Walter (Admin) und Sandra Pieper (Presse) Aufgaben. Von der Atmosphäre machte sich auch der ehrenamtliche Landesvorstand Hubertus Graf v. d. Schulenburg ein Bild.

Die Johanniter-Jugend blickt auf eine gelungene Veranstaltung bei kühlen Temperaturen zurück, die – bis auf den Abbruch der Nachtwanderung – ohne größere Zwischenfälle verlief. Auch die beiden Ehrenmitglieder Hans-Peter von Kirchbach sowie Wolfram Rohleder, Bundesvorstandsmitglied Wolf-Ingo Kunze, die Landes- und Regionalvorstandsmitglieder aus Sachsen-Anhalt – Thüringen sowie aus Westthüringen, Andreas Weigel und Katharina Rothe-Philipps, die zum Pfingstgottesdienst mit anschließender Platzführung anreisten, waren begeistert. | Vielen Dank allen Teilnehmern und Helfern für die tolle Zeit!

Mehr Infos zum Bundespfingstzeltlager gibt es hier.

Fotos: Sandra Pieper, Dominik Meixner, Anette Thanheiser, Christian Gatniejewski