Johanniter erhalten Großspende für wichtige Ausrüstung

Hartha, 22. Mai 2019

In der Bildmitte, von links: Johanniter-Regionalvorstand Dirk Roscher mit Katja und Jochen Stemke

Am Mittwoch, den 22. Mai 2019, hat die Firma Stemke GmbH Kunststoff & Form in Hartha den Johannitern einen Scheck über 2.500 Euro überreicht. Mit der Spende finanzieren die Katastrophenschützer der SEG Leisnig ein Gerät zur Erfassung von Patientendaten.  

„Das habe ich in 15 Jahren meines Engagements bei den Johannitern noch nicht erlebt“, sagt Martin Wagner, Zugführer der SEG Leisnig im Regionalverband Meißen/Mittelsachsen. „Wir hatten einen Spendenaufruf für einen sogenannten ‚Lifepak 15‘ gestartet. Kurz darauf meldete sich die Firma Stemke und fragte, wieviel das Gerät kosten würde – um uns anschließend den kompletten Betrag zu überweisen. Unglaublich!“  

Mit dem – gebraucht – etwa 2.500 Euro teuren Lifepak 15 können die Johanniter im Notfall rasch verschiedene Werte am Patienten untersuchen: Blutdruck, Pulsfrequenz, die elektrische Aktivität des Herzens oder die Sauerstoffsättigung im Blut. Die Technik erleichtern die mobile Erstversorgung von Patienten erheblich.

„In derartigen Situationen leisten die Katastrophenschützer eine enorm wichtige Arbeit – und das ehrenamtlich“, sagt Jochen Stemke, Geschäftsführer der Firma Stemke GmbH Kunststoff & Form, anlässlich der Scheckübergabe. „Wir wissen, dass nicht immer für alle Wünsche die fi­nanziellen Mittel bereitstehen. Deshalb war uns sofort klar: Wir wollen dieses Projekt unterstützen.“  

Neben der Großspende gingen weitere Spenden für Ausrüstung der SEG Leisnig ein. „Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Unterstützern“, so Martin Wagner. „Das hilft uns sehr weiter.“  

Die SEG Leisnig ist Teil des Katastrophenschutzes des Landkreises Mittelsachsen. Zu ihren Aufgaben gehören die sanitätsdienstliche Absicherung von Veranstaltungen, die Ausbildung in Erster Hilfe sowie die Verpflegung und Betreuung von in Not geratenen Menschen. In der Vergangenheit war die Gruppe unter anderem bei den beiden „Jahrhunderthochwassern“, Großbränden in Waldheim und Har­tha aber auch bei Evangelischen Kirchentagen in ganz Deutschland im Einsatz.