„Neue“ Vorstände in Meißen/Mittelsachsen

Radebeul, 29. März 2019

Dirk Roscher und Titus Reime mit Festgottesdienst eingeführt

Wilma Bär (Mitglied des Landesvorstandes), Dirk Roscher, Titus Reime (von links)

Wirklich neu sind sie ja nicht. Weder im „Vorstandsjob“ noch bei den Johannitern. Urgesteine der Johanniter-Familie würde es besser treffen.

Dirk Roscher (40)
Lernte Rettungsassistent beim DRK in Aue-Schwarzenberg. Als er mit der Ausbildung fertig war gab es gerade keinen Job beim DRK für ihn. Gegen alle Warnungen der damaligen Kollegen lief er zu den Johannitern über. Rückblickend sei das die zweitbeste Entscheidung seines Lebens gewesen. Als beste Bezeichnet er den Entschluss Kristin zu ehelichen. Die Johanniter-Karriere ist eine von der Pieke auf: vom Rettungsassistenten im Jahr 2000 zum Regionalvorstand im November 2018.

Titus Reime (41)

Einer der Gäste war der sächsische Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler (Mitte)

Mit Pfarrerseltern war zumindest die evangelische Prägung hausgemacht. Und schon zu DDR-Zeiten erhielt „seine“ Kirchgemeinde Besuch der Partnergemeinde aus dem Westen. Da waren Johanniter dabei, die machten Eindruck auf den damals 10-Jährigen. Die Johanniter-Karriere begann ähnlich: 1997 startete die Ausbildung zum Rettungsassistenten mit Praktikum in der Johanniter-Rettungswache Aue. Den Regionalverband Meißen/Mittelsachsen kennt er seit dem Jahr 1, arbeitete damals in der Meißener Geschäftsstelle als Bereichsleiter Vertrieb für den Landesverband. Auch, wenn er mittlerweile Geschäftsführer einer städtischen GmbH ist, das Band zur Johanniter-Familie ist so stark, dass er das Angebot im November für den ehrenamtlichen Vorstand einfach nicht ausschlagen konnte.