Wie läuft es in Berlin? Interview mit Dirk Dommisch, Gesamteinsatzleiter beim Kirchentag

Berlin, 24. Mai 2017

Dommisch sieht dem Mega-Event gelassen entgegen

Dirk Dommisch in der Stabssitzung im Johanniter Landesverband in Berlin-Lichterfelde

Foto: Claudia Schreiber

Wie sicher ist der Kirchentags-Einsatz für die Helferinnen und Helfer

Im Vorfeld wurde alles getan, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Die offiziellen Vorkehrungen sind erhöht: Es der erste Kirchentag mit eingezäunten Bereichen und Taschenkontrollen. Eine dringende Bitte an unsere Helferinnen und Helfer lautet daher auch: Denkt an eure Dienstausweise!

 

Wie sehen Sie dem Kirchentag rein organisatorisch entgegen: entspannt oder angespannt?

Gelassen. Wir sind gut aufgestellt.

 

Wem ist das zu verdanken – ein Wort zum Stab?

Mit rund 30 Helfern im Stab, davon mehr als 20 Ehrenamtliche und viele Berliner mit Erfahrungen z.B. beim Marathon, sind es für uns gewohnte Strukturen.

 

Wie viele Helfer*innen werden im Einsatz sein?

Mit der Johanniter Jugend sind es 1200 bis 1300. Auf das Stadtgebiet verteilt haben wir sechs Unfallhilfsstellen. Dazu sichern Helfer zusätzliche Standorte ab. Ein Haupteinsatzort ist die Messe Berlin. Hier sind pro Schicht rund 180 Einsatzkräfte eingeplant.

 

Wie werden Sie den Kirchentag verbringen?

Als Einsatzleitung sitze ich mit im Stab, der sich mindestens einmal am Tag trifft, um alles, was zu tun ist, zu besprechen und in die Wege zu leiten. Wenn aber alles gut läuft, kann ich sicherlich mal eine Veranstaltung besuchen (lacht). Ich habe da so an das Konzert von Nina Hagen gedacht…

 

Interview und Foto: Claudia Schreiber