Bundesjugendleitung im Gespräch mit Juso-Vorsitzendem Kevin Kühnert

Dortmund, 21. Juni 2019

"Gemeinsam wachsen" war der Titel des Johanniter-Standes auf dem Kirchentag. Unter diesem Motto traf sich auch die Bundesjugendleitung mit Kevin Kühnert von den Jusos. (Foto: Markus Walper)

 

Bundesjugendleiterin Julia von Frantzki und Bundesjugendleiter Moritz Röver haben am Freitagnachmittag des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund den Bundesvorsitzenden der Jusos Kevin Kühnert am Stand der Johanniter auf dem Markt der Möglichkeiten empfangen. 

Nach einer kurzen Vorstellung der Johanniter und unserem Engagement in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, den Einsatzdiensten, der Auslandshilfe und den vielfältigen weiteren Aufgaben diskutierten sie die Wichtigkeit der verbindlichen Sicherung von Kinderrechten. Neben der überfälligen Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz sprachen sich die beiden im Namen aller Johanniter-Jugendlichen für eine konsequente Umsetzung der UN-Konvention in Deutschland, Europa und der ganzen Welt aus. 

Moritz erklärte, alle Johanniter verbinde der Grundsatz der Hilfe an ihren Mitmenschen – unabhängig von Weltanschauung, Herkunft, Geschlecht sowie sozioökonomischen oder aufenthaltsrechtlichem Status. Diese Gleichheit müsse auch für die individuellen Rechte, Chancen und Schutzräume jedes einzelnen gelten, ergänzte Julia. 

Kühnert lobte die Kinderrechte-Initiative der JUH und zeigte sich begeistert vom Selbstverständnis ihres Jugendverbandes. Die Kampagne „#demokratieretter“ mehrerer Landesverbände beeindruckte ihn besonders, da sie auf kreative Art und Weise zwei wichtige Themen der Johanniter-Jugend verbinde.

„Für all das macht sich die Johanniter-Jugend bereits heute stark und wird auch in Zukunft mitarbeiten an der Veränderung der Welt.“ sagte Julia zum Abschied, bevor Moritz mit den Worten „Und diese Veränderung sind alle Kinder und Jugendlichen an jedem Tag!“ schloss.

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