Johanniter-Jugend befürwortet Engagement für Klimaschutz

Berlin, 17. Mai 2019

 

Seit einigen Wochen gehen viele junge Menschen in Europa für Klimaschutz und Generationengerechtigkeit auf die Straße und fordern die Politik zum Handeln auf. Die Bundesjugendleitung befürwortet das Engagement von "Fridays for Future" und ermutigt die Mitglieder der Johanniter-Jugend, sich mit ihren Forderungen auseinanderzusetzen und ihre Ziele zu unterstützen.

Die Johanniter-Jugend möchte Raum für die aktive, kritische Auseinandersetzung mit Gefahren des Klimawandels, den Folgen für Umwelt und Gesellschaft und möglichen Maßnahmen in den Jugendgruppen des Verbandes bieten. Hier zeigt die "Fridays for Future"-Bewegung, dass auch Kinder und Jugendliche, denen ein direkter Zugang zu demokratischen Entscheidungsprozessen oft noch verwehrt ist, weil sie das notwendige Wahlalter noch nicht erreicht haben, ihre eigene Meinung bilden und mit ihren Forderungen Gehör finden können.

Die UN-Kinderrechtskonvention sichert Kindern das Recht auf angemessene Lebensbedingungen zu. Die Forderungen von "Fridays for Future" sind daher auch ein Appell für Generationengerechtigkeit, denn effektive Klimaschutzmaßnahmen können auch für nachfolgende Generationen einen angemessenen Lebensstandard sichern. Die Verantwortung hierfür trägt die Gesellschaft als Ganzes und damit auch die Johanniter-Jugend als Jugendverband. So wurde bereits 2015 eine Leitlinie zur Ökologie und Nachhaltigkeit verabschiedet und seitdem schrittweise diese Themen im Verband weiter verankert.

Die ausführliche Stellungnahme findet sich hier:

Quellen / Verweise

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