Aufbau eines SSD

Der Schulsanitätsdient ist ein gemeinsames Projekt der der Johanniter-Jugend, der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) e.V. und der Schule. Auch wenn die Johanniter-Jugend das Angebot inhaltlich prägt, ist die JUH für die grundlegenden Ressourcen zuständig. Sie ist Vertragspartnerin, stellt die Ausstattung zur Verfügung, bietet
die Erste-Hilfe-Ausbildung an und ermöglicht es den Mitgliedern des Jugendverbandes, Johanniter*in zu werden. In der Johanniter-Jugend können Jugendliche die Stärke des gemeinsamen Helfens spüren, sich ausprobieren und den Verband kennenlernen.

Eine Übersicht über die wichtigsten Schritte findet sich in der Checkliste.

Johanniter-Jugend

Die Johanniter-Jugend ist der Jugendverband der gemeinnützigen Hilfsorganisation Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH). Es gibt die JJ bereits seit 1979 und sie ist gemäß § 75 Kinder- und Jugendhilfsgesetz anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej).

Leistungen der Johanniter-Jugend

  • Ausbildung der Schüler*innen in Erster Hilfe speziell für den Schulsanitätsdienst durch qualifizierte EH-Trainer*innen der JUH
  • Regelmäßige Treffen mit Aus- und Fortbildungen der SSD'ler*innen
  • Bereitstellung von Ausbildungsmaterial und Notfallequipment
  • Fachliche Reflexion von SSD-Einsätzen und Begleitung der SSD'ler*innen durch pädagogisch geschulte Jugendgruppenleiter*innen
  • Einbringen der Perspektive der Jugendarbeit
  • Mögliche Einbindung in ehrenamtliche Aufgabenbereiche innerhalb der JJ und der JUH

Schule

Eine grundsätzliche und wesentliche Voraussetzung zum Gelingen eines Schulsanitätsdienstes besteht in der Bereitschaft der Lehrkräfte, den Schüler*innen Verantwortung zu übergeben.


Beitrag der Schule zum Schulsanitätsdienst

  • ideelle und sachliche Unterstützung
  • eine Lehrkraft als Ansprechpartner*innen für den SSD
  • Bereitstellung von Schulungsräumen
  • Bereitstellung eines ständig zugänglichen Sanitätsraumes (Mindestausstattung: Liege und abschließbarer Schrank; Bereitstellung von Material, ggf. Dienstbekleidung)
  • Kommunikation des Projektes bei Lehrkräften, Schülerschaft und Eltern
  • Unterstützung der selbstorganisierten Jugendarbeit
  • Akzeptanz der Kompetenzen der SSD'ler*innen im Kollegium
  • Vertrag zwischen Schule und JUH (Ein Muster für einen Kooperationsvertrag gibt es im Handbuch Schulsanitätsdienst)

Was ist der nächste Schritt?

Wenn ein neuer Schulsanitätsdienst gegründet werden soll, ist der erste Schritt Kontakt mit uns aufzunehmen. Die Ansprechpartner*innen in unseren Landesverbänden geben Auskunft darüber, wann Erstausbildungen möglich sind und welche weiteren Schritte zur Kooperation nötig sind.

Kontaktinformationen zu den Ansprechpartnern gibt es hier:

Kontakt in der Bundesgeschäftsstelle: Timo Runde

Referent Johanniter-Jugend

Lützowstraße 94
10785 Berlin