Jahresempfang 2020 des Johanniterordens

Berlin, 06. Februar 2020

Im Vorgespräch zum Jahresempfang (v.l.n.r.):
Herrenmeister, Ministerin, Ordenskanzler und Reg. Kommendator

Eingeleitet wurde der Empfang durch einen geistlichen Impuls des Ordensdekans, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, der insbesondere auf die diesjährige („Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“; Markus 9,24) und zurückliegende Jahreslosungen einging. Der Herrenmeister des Johanniterordens, S. K. H. Dr. Oskar Prinz v. Preußen, zeigte in seiner Rede aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Johanniter-Familie auf – u. a. zur wichtigen Arbeit der neu eingesetzten Johanniter-Ethikkommission.  Dr. Joachim v. Einem, Regierender Kommendator der Hannoverschen Genossenschaft, informierte die Gäste über die Planung und Gründung der Genossenschaft im Zeitraum 1860-1864, die Entwicklung der Johanniter-Arbeit und ihre heutigen Schwerpunkte (u. a. 13 Subkommenden, 11 Gruppen der Johanniter-Hilfsgemeinschaften, fünf Regionalverbände der Johanniter-Unfall-Hilfe, 38 Kindertagesstätten, zwei Kliniken, 12 Altenpflegeeinrichtungen und zwei Hospize).

Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung des Landes Niedersachsen, Birgit Honé, begrüßte die Johanniter als Hausherrin und im Namen der niedersächsischen Landesregierung. Sie überbrachte den ausdrücklichen und herzlichen Dank des Ministerpräsidenten Stephan Weil, der den Johannitern nochmals besonders für ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit dankt. In ihren Ausführungen zum Thema „Herausforderungen der Daseinsvorsorge für die ländlichen Räume“ forderte die Ministerin auch den Ausbau der flächendeckenden Hospizversorgung.

Renate Rennebarth, Barbara Frey, Silvia v. Wissmann und Patricia Angeli wurden für ihr Engagement für und um die Johanniter durch den Herrenmeister und Ordenskanzler, Alexander Baron v. Korff, mit Ehrenzeichen des Ordens geehrt.