Geschichte

Die ersten Johanniterritter finden wir im Südlichen Afrika bereits vor 1914 als Mitglieder der deutschen Schutztruppe in Südwestafrika. Anfang der 70er Jahre nahm ein aus Südwestafrika nach Johannesburg umgesiedelter Johanniter hier ebenfalls die Ordensarbeit auf. Inzwischen war die Gruppe der Ritter bereits auf 30 angewachsen. Der Herrenmeister gab ihr nunmehr den Status einer „Subkommende” und unterteilte sie der in Deutschland neu gegründeten Kommende der Balley. 1990 wurde Südwestafrika als „Namibia” ein eigenständiger Staat. So wurde die große Sub-kommende ebenfalls in zwei unabhängige Subkommenden unterteilt, nämlich Namibia und  Südafrika. In Südafrika begann die Subkommende alsbald, sich in den Gebieten um Johannesburg und Pretoria sowie Kapstadt fest zu verankern. Sie umfasst heute an jedem der beiden Standorte etwa 20 Ritter und betreibt eine Gemeinnützige Gesellschaft, das Johanniter Hilfswerk, deren Mitglieder aus Freunden der Johanniterarbeit bestehen und die so die Arbeitskraft des Ordens im Lande vielfach verstärken. Auch finden einige Mitglieder des Johanniter Hilfswerks später den Weg in die Ritterschaft des Ordens; auch hier gilt wieder das Prinzip, Werbung auf das Angebot an Ordensprojekten abzustimmen.


Solche Projekte umfassen im Lauf der Jahre die Trägerschaft des Deutschen Seniorenheims in Johannesburg und der Seniorensiedlung Douglaspark, wo der Orden in beiden Fällen am Bau beziehungsweise Ausbau der Pflegestation aktiv und finanziell maßgeblich beteiligt war; Einrichtung einer dem Seniorenheim angeschlossenen Schwesternschule, die 15 Jahre lang weit über 100 Pflegeschwestern ausbildete, die Gründung des Babytherapiezentrums in Pretoria für die Behandlung von behinderten Kleinkindern bis zu 3 Jahren sowie des weiterführenden Johanniter Kindergartens für behinderte Kinder von 3 bis 6 Jahren bis zum Sonderschulalter. In Kapstadt unterstützen das Friedrich Schweizer Kinderheim, arbeiten im Vorstand des Deutschen St Johannis Heimes Parow und an dem AIDS Community Care Centre  iThemba Labantu in Philippi. 

 

Im Augenblick erstellt die Gruppe am Kap eine Webseite die Informationen zu Palliativversorgung  vorwiegend am Kap der Guten Hoffnung anbietet. Diese Webseite bietet Kontaktinformationen an zu Hospizen, Palliativversorgungsanbietern, Kirchen, Organisationen und Personen die für Palliativversorgung konsultiert werden können.

Ihr Ansprechpartner Subkommende Südafrika

Stiftung und Spenden

Johanniter-Hilfswerk
(Südliches Afrika)
Co. Reg. No 90/05379/08
(Reg. Nonprofit Organization No 012-487 NPO)


Nedbank –Stellenbosch 173505
Kto-Nr./ Acc.No.: 2735012921