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Ritterliches Gebet 2020

Das traditionelle Ritterliche Gebet von Johannitern und Maltesern am 9. Januar 2020 in der Pillkaller Allee war wie in den Vorjahren eine willkommene Gelegenheit, Gemeinsamkeit zu demonstrieren und konfessionell über den eigenen Horizont hinwegzuschauen. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einer Messe mit Schola, den Gottesdienst hielt Jobst Schöne D.D., emeritierter Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Nach einem Imbiss und Begrüßung durch die Gastgeberin Marie-Catherine Freifrau Heereman schloss sich ein Vortrag von Erzpriester Msgr. Georg Langosch über die Marienverehrung in der russisch-orthodoxen Kirche an. Pfarrer Langosch, der die Christus-Erlöser-Gemeinde in Frankfurt/Oder leitet, erläuterte die Geschichte und Bedeutung der Gottesmutter als Schutzpatronin und Mittlerin zwischen Mensch und Gott und betonte die Wichtigkeit, in der heutigen Zeit konfessionelle Gemeinsamkeiten herauszustellen, statt auf Unterschiede und kirchliche Dogmas zu beharren.

Im Anschluss bestand wie immer Gelegenheit zum Austausch. Dabei übergab Konventsmitglied RR Tobias Schöne im Namen der Brandenburgischen Genossenschaft der Gastgeberin eine Spende für das Malteser-Krankenhaus. Baronin Heereman dankte Ritterbruder Schöne für seine Worte und Pater Langosch für sein spontanes Kommen, der Abend fand mit einem gesungenen altkirchenslawischen Segen seinen Abschluss. RR

Andreas v. Klewitz

Ein gesegnetes neues Jahr 2020!

Initialen des Herrenmeisters Prinz Carl von Preußen, Schloss Glienicke - Foto v. Klewitz