Aktuelles

Herrenabend 2019

RK Dr. Würtz mit Frau Prof. Krämer und RR Andreas v. Hardenberg (Foto v. Klewitz)

Der Zentrale Subkommendeabend („Herrenabend“) fand am 26. Februar 2019 in der Sammlung Werner statt. Der Einladung, die sich auch an Damen und Gäste richtete, waren etwa 75 Personen gefolgt. Eingeleitet wurde der Abend mit einer Begrüßung durch Ritterbruder Andreas Graf v. Hardenberg. Er hatte wie jedes Jahr die Veranstaltung organisatorisch und (vor allem) inhaltlich vorbereitet. Es schloss sich ein Grußwort unseres Kommendators Dr. Nikolaus Würtz an. Er dankte insbesondere den Gästen des Malteserordens und der Leiterin der Delegation Ost, Marie-Catherine Freifrau Heereman, für ihr Kommen und verwies auf das gemeinsame Johannisfest am 14. Juni. Hiernach wurde zur Neustrukturierung der Subkommenden Stellung genommen und schließlich ein kurzes Resümee zur Tätigkeit der Genossenschaft 2018 gezogen. Dabei hob der RK u.a. den engagierten Einsatz von Ritterbrüdern und deren Ehefrauen in den JUH-Obdachloseneinrichtungen „Café Krause“ und in der Notübernachtung in der Ohlauer Straße (ehem. Gerhard-Hauptmann-Schule) hervor und warb für den Einsatz beim JHG-Frühlingsbasar am 29./30. März 2019.

Es folgte der Vortrag von Frau Prof. Gudrun Krämer, Leiterin des Instituts für Islamistik an der Freien Universität Berlin. Unter dem Titel „Islamische Reform und Erneuerung in der Moderne“ erläuterte sie die Entwicklung des Islam bis in die Gegenwart und spiegelte dessen Erneuerungstendenzen an Ereignissen und Reformbestrebungen in Europa.

Im Anschluss wurden von den Gästen Fragen gestellt und Möglichkeiten einer christlich-muslimischen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen erörtert. Mit einem geselligen Beisammensein fand die Veranstaltung ihr Ende.

RR Andreas v. Klewitz

Ritterliches Gebet mit Maltesern 2019

Am 10. Januar 2019 war es wieder soweit – auf Einladung von Marie-Catherine Freifrau Heereman, Diözesanleiterin der Delegation Ost der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens, kamen im Malteser-Krankenhaus in Berlin-Westend Angehörige beider Orden zusammen, um gemeinsam das Jahr mit einer Vesper und Schola zu beginnen. Die Andacht in der Krankenhauskapelle hielt Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, die Liturgie gestalteten RR Dr. Uwe Otzen, RR Götz-Georg v. Randow und Obödienzritter Dr. v. Haeseler. Nach den Fürbitten und Ordensgebeten fand sich die Gesellschaft zu einem Vortrag zusammen. Unter dem Motto „Das Kreuz: Kultur- oder religiöses Symbol“ sprach Frau Elisabeth Motschmann MdB über Geschichte und Bedeutung des Christentums. Dabei hob sie Nächstenliebe, Gleichberechtigung, Bewahrung der Schöpfung, Freiheit und Frieden als dessen maßgebliche Errungenschaften hervor und erklärte, dass Menschenrechte und Gewaltenteilung, wie sie u.a. in der Verfassung der Bundesrepublik festgeschrieben sind, auf dem christlichen Bekenntnis fußten. Aus diesem Grund müsse man sich heutzutage offen zum Christentum bekennen, als es nicht nur ein religiöses, sondern kultur- und völkerverbindendes Phänomen in Europa sei.

Im Anschluss entwickelte sich eine rege Diskussion über die Position von Christen und christlichen Kirchen in einer zunehmend säkularen Welt. Dabei wurden Kopftuch- und Kruzifixstreit ebenso erörtert wie der Einfluss christlicher Strömungen aus der Dritten Welt und das Verhältnis zu anderen Religionen, insbesondere zum Islam. Abschließend dankte RR Friedrich Tobias Schöne im Namen von RK Dr. Würtz Baronin Heereman für die erwiesene Gastfreundschaft. Die Ritterlichen Gebete in der Pillkaller Allee sind seit vielen Jahren Tradition und tragen zur Ökumene und zum gegenseitigen Verständnis bei.

RR Andreas v. Klewitz

Ein gesegnetes neues Jahr 2019!

Fresko in der Johanniterkirche in Küsnacht, Schweiz - Foto v. Klewitz