Aktuelles

Ev. Johanniterschulen Wriezen: Scheckübergabe an Kinderhospiz in Berlin-Pankow

Die Gesamtschülervertretung hatte am Mittwoch, den 7. November die angenehme Aufgabe, einen Scheck über fast 1.400,- € an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow zu überreichen. Eigens für diesen Zweck war Frau Thomas, eine Mitarbeiterin der Einrichtung, angereist und zeigte sich über die Spende sichtlich erfreut. Sie berichtete über die Arbeit des Hospizes, dass nicht nur stationär Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre in den letzten Monaten oder Tagen ihres Lebens begleitet, sondern darüber hinaus auch ambulant Familien betreut. Ein Beispiel für die Arbeit des Hospizes ist das Angebot von Trauergruppen für Geschwisterkinder.

Das gesammelte Geld stammt aus dem Projekt „Aktion Tagwerk“, an dem unsere Schule seit vielen Jahren regelmäßig vor den Sommerferien teilnimmt. Der Verwendungszweck wird im Vorfeld in der Gesamtschülervertretung diskutiert und festgelegt.

Annette Hollitzer-Bennör, Schulleiterin

Grundsteinlegung für das Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ - Brandenburgs erstes Kinder- und Jugendhospiz entsteht

Feierliche Grundsteinlegung Kinderhospiz "Pusteblume", Foto: Kliche

Burg (Spreewald). Im einzigartigen Spreewald soll 2020 das erste Kinder- und Jugendhospiz mit angeschlossener Wohngruppe eröffnet werden. Der Bau auf dem Grundstück ist bereits im vollen Gange. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung folgte nun ein weiterer Höhepunkt. Herzenswünsche für das Kinderhaus "Pusteblume", gezeichnet von den Kindern der Johanniter-Kita-Einrichtungen und ambulanten Dienste, diverse Tages- und Wochenzeitungen, Pläne vom Kinderhaus sowie ein Münzsatz wurden mit der Zeitkapsel im Grundstein eingelassen und anschließend von Landrat Harald Altekrüger, der ehrenamtlichen Familienbegleiterin Renée Ramm und Projektleiter Roland Hauke zünftig mit drei Steinen und reichlich Mörtel verschlossen.

Neben Johanniter Landesvorstand David Kreuziger, Wolf-Ingo Kunze, Generalsekretär des Johanniter-Ordens und Schirmherrin Elke Gräfin von Pückler waren knapp 200 Unterstützer und Förderer als Gäste zur Grundsteinlegung in den Spreewald gekommen. Allen gebührt herzlichster Dank und Wertschätzung für ihr Engagement. Ohne die vielen Förderer, Partner und Unterstützer wäre das Herzensprojekt nicht möglich. Den vielen Spenderanfragen kommen die Johanniter mit einer besonderen Aktion entgegen. Die Aktion "Spendensteine" gibt jedem einzelnen Spender die Möglichkeit, sich persönlich und individuell am Bau des Kinderhauses zu beteiligen: sichtbar und dauerhaft in der Spendenmauer im zukünftigen Eingangsbereich des Kinderhauses. Als Anerkennung für ihr besonderes Engagement, sprachen Fundraiserin Anja Schwinghoff und Regionalvorstand Andreas Berger-Winkler einen besonderen Dank an Schirmherrin Elke Gräfin von Pückler aus und überreichten ihr als greifbares Zeichen den ersten Spendenstein mit einer individuellen Prägung.

Text (gekürzt): JUH-Regionalverband Südbrandenburg

Treffen der Archivare beim Deutschen Roten Kreuz

Archivatreffen beim DRK, 18. Oktober 2018

Am 18. Oktober 2018 luden der Leiter der Archivbetreuung des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Hans-Christian Bresgott, und die Leiterin der Historischen Kommunikation, Frau Dr. Petra Liebner, zu einem Treffen der Archivare der Hilfsorganisationen in das DRK-Generalsekretariat nach Lichterfelde ein. Dem Treffen lag die Idee zugrunde, miteinander in fachlichen Austausch zu treten und die bereits bestehende Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Malteser-Hilfsdienst und Johanniter-Unfall-Hilfe zu vertiefen. Das Programm war entsprechend zusammengestellt. Nach einem Mittagessen in der hauseigenen Kantine erfolgte eine kurze Begrüßungs- und Vorstellungsrunde. Ihr schlossen sich eine Führung durch das Archiv und die Bibliothek des DRK-Generalsekretariats und die Vorstellung der Bestände und Arbeitsweise anhand der Archivdatenbank an. Schließlich hatten die Teilnehmer, Frau Brigitta Frucht (ASB), Frau Inga Bernhard (MHD) und Andreas v. Klewitz (Johanniterorden) Gelegenheit, das von ihnen betreute Archiv und seine Sammlungsschwerpunkte darzustellen. Einig war man sich darüber, dass Archivarbeit in einer zunehmend geschichtsmüden Zeit keine einfache Angelegenheit ist. Einerseits steigt der Druck, wirtschaftlich zu agieren, andererseits fehlt es zuweilen an grundlegenden Mitteln, eine Sammlung archivgerecht zu erhalten. Das DRK ist in diesem Punkt gut aufgestellt. Zwar arbeiten Dr. Bresgott und seine Mitarbeiterin Claudia Bourcevet für ein selbständiges Forschungsinstitut, erhalten aber vom Haus, vor allem von dessen Vizepräsidenten Schützenhilfe. Bleibt zu hoffen, dass auch andere Institutionen den Wert ihrer Sammlungen richtig einschätzen und dazu beitragen, die Geschichte der Hilfsdienste auch in Zukunft erfahrbar zu machen.

RR Andreas v. Klewitz

Benefizkonzert in der Philharmonie

Konzert in der Philharmonie, 16. Oktober 2018. Foto/Copyright Dr. Thomas Kunze, Taschkent

Am Dienstag, dem 16. Okt. 2018 hatte der Beauftragte für die Beneficien der Brandenburgischen Genossenschaft, RR Stefan Graf Finck v. Finckenstein, zum Benefizkonzert für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Indonesien gebeten. In der Berliner Philharmonie spielten die St. Petersburger Philharmoniker unter dem Dirigat von YURI TEMIRKANOV und mit YEFIM BRONFMAN am Klavier Stücke von Rimsky-Korsakov, Tschaikowsky und Prokofjeff, dessen 2. Klavierkonzert die gewaltigen Tiefen der russischen Musik brillant in den Saal trugen. Mit diesem Konzertabend kamen weit mehr als 5.000 € für den Einsatz der JUH in Indonesien zusammen. Wer den Betrag noch erhöhen möchte, kann auf das Konto der Brandenburgischen Genossenschaft IBAN DE 52 1012 0100 6163 7180 03 mit dem Zweck „Indonesien 2018“ spenden.

RR Stefan Graf Finck v. Finckenstein

Ortstermin bei der Kältehilfe

Am 11. Oktober 2018 war die Subkommende Dahlem-Zehlendorf zu Gast bei der JUH-Kältehilfe in Kreuzberg. In dem Anbau der St. Thomas-Kirche am Bethaniendamm waren bereits im letzten Winter Mitglieder der Subkommende im „Café Krause“ eingesetzt, um bei der Betreuung und Versorgung von Obdachlosen Unterstützung zu leisten. Um konkrete Hilfe geht es auch wieder in der Kälteperiode 2018/2019. Ab dem 1. November öffnet das Café nachmittags seine Türen und bietet Bedürftigen Essen, Kaffee und Tee an.

Auf dem Subkommendeabend berichteten die JUH-Koordinatoren Andreas Braun und Nicole Höbbel über die Entstehungsgeschichte und nahmen Bezug zu praktischen Fragen des Einsatzes. Von Frau Dr. Marie Schneider (Projektleiterin JUH-Regionalverband Berlin) wurde auf die von ihr konzipierte Notübernachtung für Obdachlose in der Ohlauer Straße und die dort benötigte Hilfe hingewiesen. Ob sich die Notunterkunft realisieren lässt, hängt von der Entscheidung des Bezirks ab. Projektleiter Andreas Braun rechnet weiterhin mit aktiver Unterstützung aus dem Orden. Bei der Obdachlosenbetreuung mitzuhelfen, ist nicht nur eine Tätigkeit im Sinne des Ordensauftrags, sondern spiegelt im Fall des „Café Krause“ die Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen der Johanniterfamilie wider.

RR Andreas v. Klewitz

Ausstellungeröffnung 50 Jahre Klinikum Steglitz

Klinikum Steglitz

Am 10. Oktober 2018 eröffnete am Hindenburgdamm die Ausstellung zur 50-jährigen Geschichte des Klinikums Steglitz/Charité Campus Benjamin Franklin. Eingeladen hatte dazu der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, der in seinem Grußwort die Besonderheit des Hauses und dessen Bedeutung in der Berliner Krankenhauslandschaft erläuterte. Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski schloss sich mit einem Redebeitrag an und hob den Stellenwert des Klinikums sowohl für den Bezirk als auch für die Stadt hervor. Nach einem Trommelkonzert koreanischer Krankenpflegerinnen sprach der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Krankenhausgeschichte, Prof. Dr. Fritz Dross. Mit dem wissenschaftlichen Kurator der Ausstellung, Dr. Andreas Jüttemann, schilderte er die Historie des Klinikums und dankte den an der Ausstellung Beteiligten für ihre Arbeit.

Vor dem Bau des Klinikums war das Gelände am Hindenburgdamm vom Johanniterorden genutzt worden. Die über achtzigjährige Geschichte des Ordens und seiner Heime in unmittelbarer Nachbarschaft des Carstenn-Schlösschens wurde durch eine Texttafel dargestellt, die Fotos stammen aus dem Archiv unserer Genossenschaft bzw. des Ordenszentrums.

RR Andreas v. Klewitz

Förderantrag bewilligt

Schlossruine Sonnenburg, Foto v. Klewitz

Am 21. September 2018 wurde der deutsch-polnische INTERREG-Förderantrag zugunsten der baulichen Sicherung der Schlossruine in Sonnenburg/Slonsk bewilligt. Damit steht der Realisierung des von der Brandenburgischen Genossenschaft mitinitiierten grenzübergreifenden Projekts nichts mehr im Wege. Unter Beteiligung von mehreren Partnern auf polnischer und deutscher Seite sieht das Vohaben nicht nur die Bewahrung eines einzigartigen Architekturdenkmals der Balley Brandenburg vor, sondern auch die touristische Erschließung weiterer historischer Johanniter-Standorte im Lebuser Land.   

Feierliche Einweihung des Johanniter-Quartiers Adlershof

Johanniter-Quartier Adlershof, Foto v. Klewitz

Am 21. September 2018 fand auf Einladung des JUH-Regionalverbands Berlin und ihres Kooperationspartners Physiotherapie Frehe & Watzl die Einweihung des neuen Johanniter-Quartiers in Berlin-Adlershof statt. Gekommen war aus diesem Anlass der Herrenmeister, S.K.H. Oskar Prinz von Preußen, der das Mehrgenerationenprojekt als vorbildliches Zusammenwirken aller Bereiche des Johanniterordens im Sinne des Ordensauftrags hervorhob. Weitere Redebeiträge lieferten JUH-Regionalvorstand Björn Teuteberg, Bezirksbürgermeister Oliver Igel und JUH-Bundesvorstand Jörg Lüssem. Sie verwiesen auf die Einzigartigkeit der Einrichtung in Berlin und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass das Projekt aufgrund der angespannten Wohnungsmarktlage Schule machen wird.

Das Johanniter-Quartier Adlershof ist der „Schlussstein“ des Wohnquartiers „VivaCity Adlershof“ des Bauträgers Kondor Wessels. Auf 16.000 Quadratmetern Nutzfläche befinden sich 114 Wohneinheiten, eine Kita mit 129 Plätzen und eine stationäre Pflegeeinrichtung mit 99 Einzelzimmern und vier betreuten Wohnungen. Letztere wurde im November 2017 als „Johanniter-Stift Johannisthal“ der Johanniter Seniorenhäuser GmbH eröffnet. Das Johanniter-Quartier selbst umfasst 22 seniorengerechte 1,5 -2-Zimmerwohnungen mit Service, eine Tagespflege nach Kneipp, einen ambulanten Pflegedienst, Physiotherapie, Supermarkt und Bäcker unter einem Dach. Zum Zeitpunkt der Einweihung waren bereits alle Wohnungen vermietet.

RR Andreas v. Klewitz

Rittertag in Lübbenau/Spreewald

Rittertagsgottesdienst St. Nikolai-Kirche Lübbenau

Rittertagsversammlung Schloss Lübbenau

Vom 31. August bis 2. September fanden sich über 100 Ritterbrüder, Angehörige und Gäste zum diesjährigen Rittertag der Brandenburgischen Genossenschaft auf Schloss Lübbenau ein. Begrüßt wurden sie von der gräflichen Familie Lynar mit einem Empfang in der Hotelbar. Ihm folgte am 1.9. der Rittertagsgottesdienst in der Lübbenauer St. Nikolai-Kirche, die Vorstellung des JUH-Regionalverbandes Südbrandenburg und schließlich das festliche Abendessen im Schloss. Die Dinner-Speech hielten ER Rochus Graf zu Lynar und seine Mutter. Beatrix Gräfin zu Lynar hatte sich während des Rittertags u.a. auch um die Kinderbetreuung gekümmert.

Der Sonntag war dann für die Rittertagsversammlung reserviert. In zwei Teile untergliedert, wurden hierbei aktuelle und künftige Projekte der Genossenschaft besprochen, die finanzielle Lage erörtert und die neuen Ritterbrüder vorgestellt. Der Regierende Kommendator Dr. Nikolaus Würtz begrüßte in diesem Zusammenhang den Generalsekretär des Johanniterordens, Wolf-Ingo Kunze. Dieser überbrachte Grüße der Ordensregierung und lobte das diakonische Engagement der Brandenburger Johanniter. Mit einem Dankeswort des Kommendators an die Gastgeber und Organisatoren fand die Veranstaltung ihren Abschluss.

RR Andreas v. Klewitz

JUH-Großeinsatz in Treuenbrietzen

Einsatz einer Drohne - Foto JUH

Der Waldbrand in Treuenbrietzen im August 2018 war eine große Herausforderung für die Brandenburger Johanniter. Mehr als 80 Einsatzkräfte aus den Regionalverbänden Potsdam-Mittelmark-Fläming, Brandenburg-Nordwest, Nordbrandenburg, Oderland-Spree und Südbrandenburg unterstützten die Löscharbeiten und kümmerten sich um die Versorgung und Verpflegung von Einsatzkräften. Als der Brand am 23. August ausbrach, war unklar, ob das Johanniter-Krankenhaus sicher sei. Drei Orte in der Umgebung mussten evakuiert und ihre Bewohner in Notunterkünften untergebracht werden.

„Der Waldbrand in Treuenbrietzen zeigt, wie wichtig die Arbeit der Johanniter in Berlin und Brandenburg im Katastrophenschutz ist“, kommentierte JUH-Landesvorstand David Kreuziger die Lage. Die JUH-Einsatzkräfte boten denn auch alles auf, was ihnen zur Bekämpfung der Flammen zur Verfügung stand. Dazu gehörten zwei Drohnen vom Typ "Tornado H920 Plus“ und „Phantom 4“, mittels welcher die SEG F.L.I.G.H.T. der Südbrandenburger Johanniter Wärme- und Infrarotaufnahmen aus der Luft anfertigten. Die Kooperation der JUH mit anderen Hilfsdiensten wurde mehrfach von den Medien hervorgehoben. Insgesamt fielen dem Waldbrand über 400 Hektar Fläche zum Opfer. Da das Feuer an verschiedenen Stellen gleichzeitig ausbrach, wird Brandstiftung vermutet.

RR A.v.Klewitz, Foto und Infos: JUH Südbrandenburg

Ev. Johanniter-Gymnasium Wriezen: Jonas Marotzke erster Preisträger des Michael-Tiedje-Preises für schulisches, soziales und gesellschaftliches Engagement

Neben der feierlichen Einsegnung der neuen Siebtklässler wurde am vergangenen Sonntag erstmalig ein Schüler des Gymnasiums mit dem Michael-Tiedje-Preis ausgezeichnet.

Der Michael-Tiedje-Preis, der zukünftig jährlich ausgelobt ist, ehrt Initiativen aus der Schülerschaft der Evangelischen Johanniter-Schulen Wriezen, die sich ehrenamtlich und uneigennützig über den Schulalltag hinaus einbringen. Dabei geht es um die Auszeichnung von besonderem Einsatz an der Schule und in der Stadt Wriezen. Dieses Engagement soll der Verbesserung des schulischen, sozialen und gesellschaftlichen Umfelds zugute kommen.

Ins Leben gerufen wurde der Preis von Hans-Georg von der Marwitz, Begleiter und Unterstützer des Schulstandortes Wriezen seit der ersten Stunde, der auch die Urkunde feierlich überreichte. Als erster Schuldirektor der Johanniter-Schulen von 2007 bis 2017 begleitete Michael Tiedje mit Hingabe und Kreativität die Aufbaujahre von sowohl Gymnasium als auch Grundschule. Der christlichen Botschaft verpflichtet, förderte er in dieser Zeit außerschulische Aktivitäten im Dienste des Nächsten und bestärkte die Schülerinnen und Schüler darin, sich gesellschaftlich zu engagieren.

Mit Jonas Marotzke, Jahrgang 12, findet der Preis einen würdigen Träger. Jonas zeichnet sich durch eine feinsinnige Beobachtungsgabe und eine ruhige Wesensart aus. Er genießt nicht nur das Vertrauen seiner Mitschülerinnen und Mitschüler, sondern vertritt verantwortungsbewusst die Interessen aller. Seit Jahren engagierte er sich zunächst als Klassensprecher, jetzt wurde er zum wiederholten Male als Jahrgangssprecher gewählt. Im CVJM, unserem Kooperationspartner, absolvierte er erfolgreich eine Ausbildung zum Teamer bzw. Jugendleiter. Zudem brachte und bringt er sich sehr aktiv für die Arbeit des blauen Busses ein. In spannungsreichen Situationen gelingt es ihm regelmäßig, eine ruhige und sachorientierte Gesprächskultur einzufordern, aber vor allem ist er in der Lage, stets das große Ganze im Blick zu haben. Dies zeigt sich insbesondere in seiner Tätigkeit in den gemeinsamen Gremien, in denen Schüler, Eltern, Lehrer-Vertreter und außerschulische Personen zusammen tagen, ebenso aber auch in außerschulischem Engagement unter anderem in der Synode des Kirchenkreises Oderland-Spree.

Der Michael-Tiedje-Preis ist mit 1000,- Euro dotiert.

Wir gratulieren!

Annette Hollitzer-Bennör Schulleiterin

Ev. Johanniter-Schulen Wriezen: Grundschule geht erfolgreich in das vierte Jahr: 24 Mädchen und Jungen feierlich in
die Schulgemeinde aufgenommen

Einschulungsgottesdienst Johanniter-Grundschule Wriezen

Am Sonntag, den 19. August 2018 wurden – einer guten Tradition folgend – insgesamt 24 Grundschülerinnen und Grundschüler feierlich in die Schulgemeinde der Evangelischen Johanniter-Schulen aufgenommen. Der Festgottesdienst fand in der Wriezener katholischen Kirche St. Laurentius statt, deren Kirchenschiff bis auf den letzten Platz mit Eltern, Verwandten und Freunden gefüllt war.

„Ihr werdet neue Schritte gehen, neues Wissen erwerben, neue Freunde und Gefährten finden“, mit diesen Worten lud Schulpfarrer Daniel Dubek die Jungen und Mädchen ein, sich mutig auf den neuen Weg an den Evangelischen Johanniter-Schulen Wriezen einzulassen. Dabei sei es gut zu wissen, dass man auf diesem Weg nie allein ist.

Mit der Segnung durch Pfarrer Daniel Dubek wurden die neuen Erstklässler feierlich in die Schulgemeinde aufgenommen. Die Schultüten bekamen die Jungen und Mädchen von den Rittern des Johanniter-Ordens übergeben, die den Evangelischen Johanniter-Schulen seit vielen Jahren eng zur Seite stehen.

Für den früheren Schulleiter Michael Tiedje, der als Ritter am Gottesdienst teilnahm, war der Tag ebenfalls ein freudiges Wiedersehen mit dem Kollegium und den Johanniter-Schulen. Begeistert zeigte er sich vom Fortschritt der laufenden Baumaßnahmen zur weiteren Modernisierung des Schulgebäudes.

Mit dem 20. August begann dann für die Jungen und Mädchen der neuen ersten Klasse der Schulalltag an den Evangelischen Johanniter-Schulen Wriezen.

Mathias Lillge

Gedenkfeier für Konrad Sigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch (1931-2018)

Am 5. Juli 2018 fand in der Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe ein Gedenkgottesdienst für Konrad-Sigismund Frhr. v. Zedliz und Neukirch statt. Gekommen waren außer den Angehörigen zahlreiche Freunde und Bekannte des Verstorbenen, darunter mehrere Mitglieder des Johanniter- und Malteserordens. Den Ritterbrüdern der Brandenburgischen Genossenschaft ist Herrn v. Zedlitz aus den Gottesdiensten im Johanniter-Stift in Lichterfelde bekannt. Hier unterstützte er die "Grünen Damen" und gehörte auch sonst zu den regelmäßigen Besuchern des Hauses. Herr v. Zeditz starb am 28. Mai 2018 in Berlin. Die Beisetzung fand am 21. Juni 2018 auf dem v. Thüngen`schen Familienfriedhof in Weißenbach/Franken statt.        

Johannisfeier in Kremmen

Die diesjährige Johannisfeier der Brandenburgischen Provinzial-Genossenschaft war mit einem besonderen Ereignis verknüpft – der 700-Jahr-Feier des Vertrags von Kremmen. Aus diesem Anlass kamen am 25. Juni 2018 Johanniter und Malteser zusammen, um gemeinsam den Jahrestag in der Kremmener St. Nikolaikirche zu begehen. Gestaltet wurde der Festgottesdienst von Gemeindepfarrer Thomas Triebler, Pfarrvikar Johannes Schaan, JUH-Regionalpfarrer Ralf Schwieger (JUH-Regionalverband Nordbrandenburg) und Superintendent Uwe Simon (Ev. Kirchenkreis Oberes Havelland). Die Predigt hielt Ordensdekan Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies.

Im Anschluss begrüßte RK Dr. Nikolaus Würtz die Gäste. Er dankte der Diözesanleiterin der Delegation Ost der Deutschen Assoziation des Malteserordens, Marie Catherine Freifrau Heereman, für die Möglichkeit, den Gottesdienst in Anwesenheit beider Orden zu begehen. Baronin Heereman erwiderte den Dank und hob die Bedeutung von gemeinsamen Johannisfeiern hervor.

Nach den Grußworten folgte ein Vortrag des Historikers Dr. Gerd Kley. Mithilfe einer Powerpoint-Präsentation erläuterte er die Geschichte Kremmens und den Vertrag von 1318. Dieser wurde zwischen dem Erfurter Ordenskomtur Paul von Mutina und Markgraf Waldemar von Brandenburg geschlossen und regelte die Übernahme der Besitzungen des 1312 aufgelösten Templerordens. Die vom Markgrafen vertraglich eingeforderte Gefolgschaft des Ordens war insofern von besonderer Bedeutung, als einerseits die Askanier und später die Hohenzollern daraus ihr Patronatsrecht ableiteten, andererseits dadurch die Verselbständigung der Ballei Brandenburg zu einem protestantischen Ritterorden eingeleitet wurde.

Der Festakt in Kremmen fand mit einem Imbiss seinen Abschluss. An dieser Stelle sei allen Mitwirkenden herzlich gedankt, die das Jubiläum zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

RR Andreas v. Klewitz

Ev. Johanniter-Gymnasium Wriezen: Eine Begegnung mit Luther – Musical mit Beifallsstürmen

„Dein Wort hat mich mit Macht bewegt". Mit diesem berührenden Lied eröffnete der Jugendchor das Musical „Luther now" am 7. Juni 2017 in der katholischen Kirche in Wriezen. Für Gänsehaut sorgte der inbrünstige Einsatz des Kinderchors, der zu dieser modernen Pop-Ballade „Christ ist erstanden" sang.

Die Lieder des Musicals stammen von Mathias Nagel, der neue Songs mit den alten Chorälen Martin Luthers kombiniert.

Kurz darauf begegnet uns Luther. Die Moderatorin schickt ihn auf eine Zeitreise ins Jahr 2018, wo er erstaunlich gut mitreden kann: über Bildungspolitik, Kirchenerneuerung und über den unverstellten, persönlichen Zugang zu Gott. Die Schauspieler liefen vor Publikum zu Hochform auf und zeigten verschiedene Szenen des Alltags. Martin Luther redete mit und mischte sich ein. Sei es beim Bäcker, bei den Hausaufgaben, in der Talkshow, im Gespräch mit seiner Verlegerin oder in der Schule. Am Ende suchte er eine Therapeutin auf. Zunächst vermutete sie Burnout, es stellte sich jedoch heraus: Luther ist einfach leidenschaftlich in seinen Ideen, seinen Reden und seinen Schriften. Zwischen jeder Szene schmetterten die Chöre der Jugendlichen und Kinder der Evangelischen Johanniter-Schulen moderne Songs mit aktuellen Texten. Den Bildungs-Rock oder die Politik-Polka oder die gefühlvolle Ballade über Zweifel und Glauben.

Das Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus und Jubel. Beschwingt von den schönen Melodien trat jeder aus der kühlen Kirche in den sommerlichen Abend.

Text und Foto: Ev. Johanniter-Gymnasium Wriezen

Maß halten in einer maßlosen Welt - Fronleichnam 2018

Fronleichnamsprozession 2018 - Foto v. Klewitz

Tropische Temperaturen begleiteten die diesjährige Fronleichnamsfeier am 31. Mai 2018 in Berlin-Mitte. Begonnen wurde sie um 18 Uhr mit der Heiligen Messe auf dem Gendarmenmarkt, an der außer Erzbischof Dr. Heiner Koch und Weihbischof Matthias Heinrich der apostolische Nuntius in Deutschland, Nikola Eterovic, Frau Bundesministerin Anja Karliczek und Vertreter verschiedener diplomatischer Missionen und der russisch-orthodoxen Kirche teilnahmen. Erzbischof Koch erinnerte in seiner Predigt an die Schrecken des Ersten Weltkriegs und des Dreißigjährigen Krieges. Beide jährten sich 2018, in beiden sei der Mensch zum Mittel geworden und hätte jegliches Maß verloren. Maßlosigkeit, betonte Koch, sei auch ein Problem unserer heutigen Gesellschaft. Konsum, moderne Kommunikationsmittel und Hybris der „Machbarkeit“ führten zur Selbstüberschätzung und Vereinsamung und bedrohten letztlich die Umwelt. In diesem Zusammenhang hätte die Kirche die Aufgabe, korrigierend einzugreifen und als Vorbild „Maß zu nehmen“. Dazu leiste die Fronleichnamsfeier mit Christus, dem „gebrechlichen Gott“, im Mittelpunkt einen wichtigen Beitrag, als sie dazu anhalte, Demut und Kleinheit zum Vorbild zu nehmen und Maß zu halten, „um des Lebens willen“.

Nach der Eucharistiefeier, dem Schlussgebet und sakramentalen Segen begann um 19 Uhr die Prozession. Sie führte vom Gendarmenmarkt zunächst zur Friedrichstraße und Unter den Linden, wo ein gesonderter Altar aufgebaut war. Danach ging es über den Bebelplatz zurück zur St. Hedwigs-Kathedrale, wo ein Abschlussgottesdienst stattfand. Wie in den Vorjahren war eine rege Beteiligung zu verzeichnen. Außer den Missionsvertretern, Ministranten, Geistlichen, Theologiestudenten und Ordensschwestern liefen dieses Mal auch Erstkommunionkinder in der Prozession mit. Zudem beteiligten sich unter der Führung von Diözesanleiterin Marie-Catherine Freifrau Heereman wieder mehrere Malteser, die zwei Ritterbrüder unserer Genossenschaft in ihre Mitte genommen hatten.

RR Andreas v. Klewitz

Das Brandenburgische Staatsorchester zu Besuch in der Ev. Johanniter-Grundschule in Wriezen

Foto: Ev. Johanniter-Grundschule Wriezen

David und Goliath - groß und klein war das Motto des Vormittags, an dem die Musikpädagogin und zwei Musiker des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) zu uns an die Schule kamen. Der Kontrabassist und die Geigerin musizierten Stücke von Bartok, Mahler und Bach und klangen dabei wie ein kleines Orchester. Beeindruckt wollten die Kinder wissen, wie lange man dafür üben müsse und staunten über die vielen, vielen Stunden, die ein Musiker von Kindesbeinen an mit seinem Instrument verbringt.

Als die Teile des Instruments erklärt wurden, gab die Musikpädagogin Anne-Kathrin Meier einen kleinen Hinweis: „Es stecken Tiere in dem Instrument". „Holzwürmer?" fragten die Kinder. Nein, natürlich nicht. Es handelt sich um den sogenannten Frosch am Bogen und die Schnecke am oberen Ende der Streichinstrumente.

Alle erfuhren viel über Instrumente und die Arbeit im Orchester und durften zwischendurch immer wieder dem wunderbaren Spiel der Profi-Musiker lauschen. Am Ende sollten die Kinder ebenfalls musizieren und den Kontrabass zupfen, selbst ein Orchester mimen und singen. „Ihr habt schön gespielt", war die einhellige Meinung der Kinder, die den Musikern gegenüber damit auch nicht hinter dem Berg hielten.

(Tina Prager)

Karfreitagsprozession 2018

Karfreitagsprozession 2018 an der St. Marienkirche Berlin-Mitte, Foto v. Klewitz

Bei zaghaft frühlinghaften Temperaturen wurde am 30. März 2018 die alljährliche Karfreitagsprozession durch Berlins Mitte begangen. Auftakt war wie in den Vorjahren der Karfreitagsgottesdienst in der St. Marienkirche. Musikalisch umrahmt wurde er von der Marien-Kantorei, die unter der Leitung von Marie-Louise Schneider Auszüge aus Händels „Messias“ präsentierte, den Gottesdienst gestalteten Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Superintendent Dr. Bertold Höcker, Pfarrer Gregor Hohberg, Erzbischof Dr. Heiner Koch und – als Prediger – EKBO-Landesbischof Dr. Markus Dröge. Im Anschluss wurde das Prozessionskreuz zu den insgesamt sieben Stationen getragen. Am Marx-Engels-Forum und Berliner Dom, der Neuen Wache, am Bebelplatz und an der St. Hedwigs-Kathedrale wurden Bibellesungen und Erinnerungstexte vor allem zum 100. Jahrestag des Weltkriegsendes 1918 verlesen, wobei zu den Rednern u.a. der Ordensdekan des Johanniterordens Prof. Dr. Christoph Markschies, die Geschäftsführerin der Aktion Sühnezeichen e.V., Frau Dr. Dagmar Pruin, der Landesvorsitzende des Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge Dr. Fritz Felgentreu MdB und der orthodoxe Archimandrit Emmanuel Sfiatkos gehörten. Die Prozession endete nach anderthalb Stunden an der Französischen Friedrichstadtkirche. Hier verlas Bischof Dröge ein theologisches Sendungswort, dem sich das Vaterunser und ein mit Erzbischof Koch gemeinsam gespendeter Segen anschlossen.

RR Andreas v. Klewitz

19. JHG-Frühlingsbasar

Der JHG-Frühlingsbasar war 2018 wieder einmal ein voller Erfolg. Am 10./11. März in der St. Annen-Gemeinde Dahlem abgehalten, begann er mit einer Andacht von Gemeindepfarrerin Dr. Cornelia Kulawik. Am Beispiel von 1. Kor. 13 betonte sie die Bedeutung des Miteinanders und lobte die diakonische Arbeit des Johanniterordens, der stets „am Puls der Zeit“ sei. Anschließend öffnete der Basar seine Türen. Wie in den vergangenen Jahren wartete er mit einem bunten Programm aus Geschenkartikeln, Trödel, Büchern, Secondhand-Kleidung, Antiquitäten, Silber, Bastelarbeiten, Accessoires und einer Tombola auf. Dabei gab es auch wieder Überraschungen für Kinder, so etwa Märchen und Sagen über Ritter, die von Ritterbrüdern gelesen wurden. Insgesamt spielte die Veranstaltung einen fünfstelligen Betrag ein und überrundete leicht das Ergebnis des Vorjahres. Der Erlös kommt wie immer sozialen Zwecken zugute.

Gedankt sei an dieser Stelle den Veranstaltern, dem JHG-Vorsitzenden Ritterbruder Dr. Stabreit und Frau Annette v. Schmeling, für ihre vorbildliche Organisation, ebenso den zahlreichen Helfern, zu denen u. a. unser Regierender Kommendator und seine Frau gehörten. Vorbildlich war auch der Einsatz der freundlichen Damen vom Café. Mit selbstgebackenem Kuchen, mit Kaffee, Quiche und vielem mehr sorgten sie für das leibliche Wohl der Besucher, wobei gerollte Sushi das kulinarische Angebot wunderbar ergänzten.

RR Andreas v. Klewitz

… Schnee, Schnee, Schneemann – eine kleine Nachlese! (Ev. Johanniter-Grundschule Wriezen)

Foto Ev. Johanniter-Grundschule Wriezen

Schnee ist selten in diesem Jahr. Der eine sagt: bloß gut! Den Grundschülern tut es leid, sie hätten gern mehr davon, um zu rodeln, Schneeengel zu machen oder – natürlich – Schneemänner zu bauen. Einmal in diesem Jahr waren für einen Vormittag lang die Bedingungen zum Schneemannbauen perfekt und so konnte die dritte Klasse gleich eine ganze Galerie von Schneemännern auf dem Schulhof errichten.

Um so einen großen Schneemann aus nassem Schnee zu bauen, braucht es Kraft, Teamgeist und Einfallsreichtum. Mithilfe einer alten Kabeltrommel, dicken Stämmen und vereinten Kräften wurden die schweren großen Schneekugeln aufeinandergestapelt.

So entstanden wirklich sehenswerte Kunstwerke! Die stolzen Ergebnisse konnten leider nur einen Tag lang bewundert werden, dann war die „Schneemännerbrigade“ schon wieder weggeschmolzen. Hoffen wir, dass uns die Winterferien noch ein paar Tage mit Schnee bescheren, so dass die Schlitten zum Einsatz kommen können!

Marlen Wahren, Klassenlehrerin Grundschule

JUH-Kältehilfe Berlin – ehrenamtliche Helfer gesucht

Essensvorbereitung im "Café Krause" - Foto v. Klewitz

Vom 1. November bis 31. März bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. eine Kälteambulanz und ein Nachtcafé für die Versorgung von Berliner Obdachlosen an. Gesucht werden ehrenamtliche Helfer für das „Café Krause“ am Bethaniendamm 25 in 10997 Berlin-Kreuzberg. Das Café hat von Dienstag bis Freitag von 17 bis 21 Uhr geöffnet, die Tätigkeit umfasst Essensvorbereitung, Kaffee und Tee kochen, Abwaschen und Endreinigung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Näheres finden Sie auf der Website der JUH unter dem Stichwort „Kältehilfe“. Bitte helfen Sie, dieses wichtige Projekt zu unterstützen!

Johanniter-Schüler als Helfer bei EM-Qualifikation!

In den Weihnachtsferien erhielt Sportlehrer Tom Schwenk einen Aufruf des Deutschen Volleyballverbandes mit der Bitte um Hilfe bei der Gestaltung der Europameisterschaftsqualifikation der Jugendnationalmannschaften vom 4. bis 7. Januar 2018 im Bundesleistungszentrum Kienbaum: Es wurden dringend noch Ballroller für die Wettkämpfe benötigt!

Kurz entschlossen fragte der Klassenlehrer noch in den Ferien in seiner Klasse nach und sofort meldeten sich 10 Schülerinnen und Schüler für diesen Wettkampf als Helfer an. Am Samstag, den 6. Januar 2018 fuhren sie dann nach Kienbaum und bekamen dort einen Eindruck von Jugendleistungssport auf höchstem Niveau. Sechzehnjährige Jungen mit einer Körpergröße von bis zu 2,05 Metern oder fast gleichaltrige Mädchen mit 1,90 Metern Körperhöhe hatten die Schüler bisher nicht gesehen. Beeindruckt, aber zuverlässig und gut verrichteten die Johanniter-Schüler nach einer Einweisung ihren Job. So konnten die drei Länderspiele an diesem Tag gespielt werden. Die Jungen und Mädchen wissen jetzt, was bei solchen Events „kleine Wischer“, „Fahnenträger“ oder „Ballroller“ zu tun haben und konnten nach dem Tag stolz ihre einheitliche Sport-Kleidung als Dankeschön mit nach Hause nehmen.

Tom Schwenk, Sportlehrer

Ritterliches Gebet 2018

Weihbischof Matthias Heinrich, ER Prof. Dr. Notger Slenczka und Archimandrit Emmanuel Sfiatkos - Foto v. Klewitz

Auf Einladung der Delegation Ost der Deutschen Assoziation des Malteserordens fand am 11. Januar 2018 das alljährliche Gebet mit Angehörigen beider Orden im Malteser-Krankenhaus in der Pillkaller Allee statt. Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch eine Vesper mit Schola, an der Pfarrer Emmanuel Sfiatkos, Weihbischof Matthias Heinrich und – als Prediger – ER Prof. Dr. Notger Slenczka mitwirkten. RR Dr. Uwe Otzen und RR Götz-Georg v. Randow gestalteten die Liturgie.

Nach einem Imbiss stellte Diözesanleiterin Marie-Catherine Freifrau Heereman den Referenten des Abends, Pfarrer Sfiatkos, vor. Als Archimandrit des orthodoxen Patriarchats und Vorsitzender des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg gab er einen überaus interessanten Einblick in die Struktur und Problemstellungen der orthodoxen Kirche und betonte die Notwendigkeit eines ökumenischen Miteinanders. Die Gastgeberin dankte Pfarrer Sfiatkos für seinen Vortrag. Der Regierende Kommendator Dr. Nikolaus Würtz bedankte sich seinerseits für die der Brandenburgischen Genossenschaft erwiesene Gastfreundschaft und unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Veranstaltungen vor dem Hintergrund des Reformationsjubiläums.

RR Andreas v. Klewitz

Ein gesegnetes neues Jahr 2018!

Wetterfahne des alten Johanniter-Siechenhauses in Lichterfelde (Foto v. Klewitz)