10 Tipps für das Zusammenleben im Alltag

1. Behinderte Menschen sind nicht krank. Sie wollen kein Mitleid, sondern Aufmerksamkeit und Respekt.

2. Gehen Sie offen und selbstverständlich mit behinderten Menschen um.

3. Nehmen Sie sich Zeit. Geistig behinderte Menschen können mit Hektik nichts anfangen.

4. Fragen Sie die behinderten Menschen selbst, wenn Sie etwas nicht verstehen oder nicht wissen, wie Sie sich verhalten sollen. Geben Sie Ihre Unsicherheit ruhig zu.

5. Scheuen Sie sich nicht, in Bus oder Bahn neben einem geistig behinderten Menschen Platz zu nehmen.

6. Suchen Sie persönliche Kontakte zu behinderten Menschen. Lassen Sie Ihre Kinder oder Enkel mit behinderten Kindern spielen.

7. Wenn in Ihrem Urlaubshotel behinderte Menschen wohnen, sagen Sie dem Portier oder dem Geschäftsführer, dass Sie dies positiv finden und sich nicht gestört fühlen.

8. Bevor Sie behinderten Menschen helfen - z. B. an der Treppe oder beim Tragen -, fragen Sie, ob Ihre Hilfe erwünscht ist.

9. Rufen Sie einen Arzt, wenn ein Epileptiker einen Anfall bekommt. In öffentlichen Verkehrsmitteln: Verständigen Sie sofort den Fahrer.

10. Stehen Sie behinderten Menschen bei, wenn sie ausgelacht, angepöbelt oder angegriffen werden.