Johanniter-Krankenhäuser sind verlässliche Partner im Gesundheits- und Sozialwesen

Berlin, 23. Oktober 2009

Werteorientiert – innovativ – wettbewerbsstark: So beschreibt eine aktuelle Studie der Baseler Prognos AG das Profil kirchlicher Krankenhäuser. Die am 20. Oktober 2009 veröffentlichte Studie wurde vom Katholischen Krankenhausverband Deutschlands e.V. (KKVD) und vom Deutschen Evangelischen Krankenhausverband e.V. (DEKV) in Auftrag gegeben.

 

Kirchliche Krankenhäuser bewähren sich auf dem Markt

 

Kirchliche Krankenhäuser bewähren sich auch in Zeiten der Finanzkrise: Haben sie doch in den vergangenen Jahren ihren Marktanteil von 33 Prozent behauptet. In zahlreichen Verbünden und wohnortnahen Netzwerken konnten sie ihre regionale Wettbewerbsstärke entfalten. Eine umfassende, ganzheitliche Versorgung der Bevölkerung aus einer Hand wird nicht zuletzt durch diakonische Träger wie denJohannitern gewährleistet. Auch deshalb sind sie gefragte Partner von niedergelassenen Ärzten und kommunalen Krankenhäusern.

Im Fazit der Studie „10 mal Mehrwert: Kirchliche Krankenhäuser sind…“ wird ein Bogen von innovativer und moderner Spitzenmedizin über gesellschaftliches Engagement und die Wahrnehmung des Ausbildungsauftrags zu systematischer Vernetzung und effizienter Betriebsführung auf solider wirtschaftlicher Basis geschlagen. In allen Bereichen wird deutlich: Kirchliche Krankenhäuser stehen für Werte.

Kirchliche Krankenhäuser stehen für ehrenamtliches Engagement


Kirchliche Krankenhäuser stehen auch für ehrenamtliches Engagement: Sie sind lokal verwurzelt und oft eng mit den Kirchengemeinden verbunden. Deshalb sind in besonderer Weise in der Lage, die Potenziale bürgerschaftlichen Engagements zu mobilisieren und für eine verstärkte Unterstützung und Zuwendung zu den Patienten zu nutzen.


Dr. Jörg Blattmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Johanniter GmbH, dem zweitgrößten evangelischen Krankenhausträger in Deutschland, verdeutlicht diese Aussage: „Nähe und Zuwendung – diesen besonderen Dienst erfahren unsere Patienten auch durch die ehrenamtlichen Besuchs- und Betreuungsdienste: Sie leben die christlichen Werte und tragen so neben der Seelsorge dazu bei, dass Patienten, Angehörige, Mitarbeiter und Besucher unseren Krankenhäusern vertrauen.“

„Im Johanniterorden prägt das Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt das gesamte Handeln: Unsere Krankenhäuser können auf die Unterstützung aus der Johanniter-Familie bauen. Die Besuchs- und Betreuungsdienste in den Johanniter-Krankenhäusern werden zum Beispiel von Mitgliedern der ehrenamtlich tätigen Johanniter-Hilfsgemeinschaften unterstützt“, so Dr. Jörg Blattmann.

 

Bestnoten bei Patientenbefragungen


So kommt es auch, dass kirchliche Häuser bei Befragungen die besten Noten erhalten. So wie das Johanniter-Krankenhaus Bonn, das im Jahr 2007 bei einer Umfrage der Techniker-Krankenkasse als beliebtestes Krankenhaus Nordrhein-Westfalens abschnitt und im bundesweiten Vergleich Platz 14 erreichte.

 

Hospizarbeit und Palliativ Care - ein wichtiges Thema


Einen bedeutenden Mehrwert weisen kirchliche Krankenhäuser in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen auf: Kirchliche Häuser nehmen sich durch den Aufbau von Palliativstationen und Hospizen sowie durch Sterbebegleitung und Seelsorge in vorbildlicher Weise sterbender Patienten und ihrer Angehörigen an. Johanniter-Krankenhäuser sind bei der Versorgung und Betreuung dieser Menschen in den regionalen Palliativ-Care-Strukturen vernetzt.

Viele Johanniter-Krankenhäuser haben spezielle Palliativstationen oder palliativ-medizinische Konsiliardienste eingerichtet, bei denen Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen zusammenwirken. Enge Partner sind zudem die Johanniter-Altenpflegeeinrichtungen mit ihrem palliativ-pflegerischen Angebot sowie die evangelischen Hospize. Bei der häuslichen Palliativ-Versorgung bieten die ambulanten Pflegedienste der Johanniter-Unfall-Hilfe Unterstützung. Ergänzend zu deren Palliativpflege kümmern sich ehrenamtliche Mitarbeiter der Johanniter-Hospizgruppen um die schwerstkranken Menschen und deren Angehörige.

 

Kirchliche Träger schauen selbstbewusst in die Zukunft

 

„Werteorientiert, innovativ und wettbewerbsstark – das Fazit der Prognos-Studie trifft bei den Johannitern auf den gesamten Verbund zu. Das Besondere am Johanniter-Netzwerk ist die Zusammenarbeit der ambulanten und stationären Dienste vor Ort sowie das Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt – sie alle verbindet das Engagement für hilfsbedürftige Menschen im Sinne der christlichen Tradition des Johanniterordens. Gerade diese enge Zusammenarbeit bietet kirchlichen Verbünden wie den Johannitern die Chance, sich im Gesundheits- und Sozialwesen besonders nachhaltig zu positionieren“, blickt Dr. Jörg Blattmann positiv in die Zukunft.

 

Die Prognos-Studie finden Sie im Internet zum Download unter: www.dekv-ev.de

 

Ihr Ansprechpartner Regina Doerr

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