Unsere Botschafter

Unsere Botschaft verbreitet sich und auch prominente Menschen setzten sich für unsere Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ein:

wise guys

Die wise guys aus Köln

Deutschlands bekannteste A-Capella-Gruppe steht hinter der Idee von Lacrima und findet:

Kinder haben eine unverfälschte, sehr ehrliche Art mit Trauer umzugehen. Lacrima gibt ihnen den Raum dafür, der im Alltag oft fehlt.

Trauer wird in unserer Gesellschaft leider immer noch als Schwäche stigmatisiert. Es ist an der Zeit, dass wir lernen, Trauer zuzulassen und in gesunder Weise damit umzugehen. Kinder begreifen das intuitiv. Die einfühlsame Art, mit der bei Lacrima die Kinder in ihrer Trauerarbeit unterstützt werden, hat uns sehr beeindruckt und bewegt.

Interview mit Sari von den Wise Guys

Wie seid ihr auf die Johanniter-Unfall-Hilfe und auf Lacrima aufmerksam geworden?
Sari: Genau weiß ich es nicht mehr, aber ich erinnere mich, dass Tobias Rilling uns einlud, uns das Projekt zu zeigen. Wir haben angenommen und waren direkt sehr begeistert.

Warum habt ihr euch entschieden, bei Lacrima als Botschafter mitzumachen?
Sari: Der Tod und Verlust von geliebten Menschen ist bei uns noch immer mit einem Tabu belegt. Das ist vor allem für trauernde Kinder extrem schlimm, denn sie müssen über ihre Gefühle sprechen können, um trauern zu können. Kinder müssen das erst lernen und es ist unsere Aufgabe sie darin zu unterstützen.
Wir sind als Botschafter für Lacrima angetreten, um dieses Tabu zu brechen und trauernden Kindern damit zu helfen.

Wie war eure erste Begegnung mit Kindern von Lacrima
Sari: Wir hatten die Gelegenheit bei einer Treffen der Kinder und ihrer Eltern teilzunehmen. Dort haben sie über ihre Trauer und ihren Verlust gesprochen. Das war eine sehr bewegende und Mut machende Begegnung .

Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade für Lacrima unterwegs bist?
Sari: Dann stehen wir häufig als „Wise Guys“ auf der Bühne und unterhalten die Menschen mit unseren lustigen und nachdenklichen Songs. In unserem aktuellen Programm singen wir ein Lied mit dem Titel „Dankbar für die Zeit“, das vom Verlust eines geliebten Menschen handelt.

Was hast du für Trauererfahrungen als Kind gehabt? Kannst du dich daran erinnern und wie bist du begleitet worden?
Sari: Während meinem Studium hat sich ein guter Studienfreund das Leben genommen. Das kam für mich aus dem Nichts und hat mich sehr geschockt. Wir haben im Freundeskreis einige Zeit sehr offen gesprochen, aber nach einer Weile war das Thema seltsamerweise wieder „tabu“
 
Wie hilft dir/euch die Philosophie und die Einstellung von Lacrima in deinem Leben?
Sari: Die Beschäftigung mit Lacrima und deren tabu-brechenden Ansatz hat mir (wieder einmal) vor Augen geführt, dass wir unsere Gefühle als inneren Kompass nutzen sollten. Kinder sind wahre Meister in dieser Disziplin und wir können viel von ihnen lernen, wenn wir uns darauf einlassen.
 
Was machst du als Ausgleich um zur Ruhe zu kommen? Wo ist deine Kraftquelle?
Sari: Wenn ich innerlich aufgekratzt bin, dann brauche ich viel Schlaf, das ist eine meiner Kraftquellen. Um die Dinge mit Abstand betrachten zu können hilft mir immer ein ausgedehnter Spaziergang mit meiner Frau oder einem guten Freund.

Lacrima: Welchen Buchtitel würdest du eurem Leben geben?
Sari: Den Titel eines Buches sollte man finden, nachdem das Buch fertig geschrieben vor einem liegt. Aus diesem Grund mag ich keinen Titel für unser Leben vorschlagen. Das werden vermutlich einmal andere Menschen für uns machen.

Ihr Ansprechpartner Tobias Rilling

Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 12-14 Uhr (bitte beachten Sie unsere geänderten Sprechzeiten während der Ferien unter "Aktuelles")

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Lacrima - Zentrum für trauernde Kinder
Perlacher Straße 21
81539 München