Wer wir sind

Tobias Rilling

Gründer und Sachgebietsleitung Lacrima
Jahrgang 1965, Diakon, Lebens- und Trauerbegleiter nach J. Canacakis. Seit über 25 Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit in verschiedenen Bereichen tätig.

Seit wann bist du bei Lacrima?

Gründer von Lacrima seit 2002 und seit 2007 bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Warum bist du bei Lacrima?

Die Kinder sind unsere Zukunft. Geht es den Kindern gut, können sie die Zukunft unbeschwert meistern. Machen Kinder jedoch negative emotionale und existenzielle Erfahrungen, werden diese Erfahrungen die Zukunft negativ beeinflussen. Somit geht es den Kindern und Heranwachsenden schlecht und somit auch der Zukunft. Ich möchte Kindern helfen, dass sie mit dem Thema Tod und Trauer, welches eine Basisemotion ist, natürlich und gut umgehen lernen. Dies gibt ihnen leider unsere Gesellschaft nicht. Wenn Kinder damit umgehen können und sich nicht davor fürchten, überfordern sie sich nicht und es geht ihnen super! Somit lernen Kinder auch mit anderen Krisen in einer guten Art und Weise umzugehen.

Dein schönstes Erlebnis bei Lacrima?

Wenn ein Kind beim weinen merkt, wie gut es ihm dabei geht und wie die Lebenskraft danach wieder voll zurückkehrt.


Cecilia Jocham

Pädagogische Leitung
Jahrgang 1980, Pädagogik, Psychologie & Religionswissenschaften M.A., seit 2013 systemische Familientherapeutin (DGSF) und seit 2012 in Ausbildung zur Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin (tiefenpsychologisch).

Seit wann bist du bei Lacrima?
Ich bin seit 2008 bei Lacrima, habe im Büro als Honorarkraft gearbeitet und als Kindergruppenleitung ehrenamtlich Familien in ihrer Trauer begleitet.

Warum bist du bei Lacrima?

Mich berührt sehr, wie wichtig vielen Kindern und Jugendlichen die Gruppenstunden sind und wie sie den Raum bei Lacrima, den sie zum Trauern bekommen, für sich nutzen. Für mich ist es eine herausfordernde, aber auch sinngebende Arbeit, die Familien vom Tod wieder ins Leben zu begleiten. Lacrima sind aber nicht nur die Familien, sondern auch viele engagierte Ehrenamtliche, die die Familien in schweren Zeiten begleiten und mit Herz Trost spenden wollen. Es macht Spaß mit dieser bunten Vielfalt an Persönlichkeiten und Generationen zu arbeiten.

Dein schönstes Erlebnis bei Lacrima?

Wenn sich die trauernden Familien nach mehreren Jahren von der Gruppe verabschieden. Weil sie einen guten Umgang mit der Trauer gefunden haben und nun wieder ins Leben gehen können und sich dadurch neue Möglichkeiten eröffnen. Auch gibt es diese „kleinen“ Momente in der Gruppenarbeit: Zum Beispiel, wenn ein Kind die Kerze für „seinen“ Verstorbenen anzündet, die Klangschale bis zum letzten Ton am Ohr klingen lässt und dabei ganz intensiv an die Person denkt. Es ist schön, dass die Kinder einen Ort haben, an dem sie ganz „bei sich“ auf ihre Art und Weise trauern können. Und gleichzeitig erleben, dass sie nicht alleine sind.


Das Team...

Die Handpuppe Ilselotte Keksberg

... besteht aus vielen geschulten Ehrenamtlichen und einigen hauptamtlichen Fachkräften.

Gute Zusammenarbeit und Teamgeist werden durch regelmäßige Supervisionen und gemeinsame Aktivitäten gefördert und sind für die Arbeit von großer Wichtigkeit.

Möchten auch Sie sich ehrenamtlich beim Zentrum engagieren?
Dann lesen Sie hier weiter.

Ihr Ansprechpartner Tobias Rilling

Sprechzeiten: Montag und Donnerstag, 12-14 Uhr (bitte beachten Sie unsere geänderten Sprechzeiten während der Ferien unter "Aktuelles")

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Lacrima - Zentrum für trauernde Kinder
Perlacher Straße 21
81539 München