Schnell-Einsatz-Gruppe Celle

Unter einer Schnelleinsatzgruppe versteht man eine Gruppe aus medizinisch und/oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Eine SEG unterstützt den Rettungsdienst bei größeren Schadensfällen, wie z. B. Busunglück, Hochhausbrand, etc. und schließt dabei die Lücke zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Eine SEG kommt immer dann zum Einsatz, wenn innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl an Helfern und Material notwendig wird, um viele Patienten und Betroffene adäquat versorgen zu können.

Gefahrenabwehr im Katastrophenfall ist eine Aufgabe der Länder. Tragende Elemente des Zivil- und Katastrophenschutzes sind vor allem die öffentlich-rechtlichen Hilfsorganisationen mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Nach §420 Zivilschutzgesetz ist für die Mitwirkung daran u.a. die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. besonders geeignet. Zur Bewältigung der Folgen von Großschadensereignissen und Katastrophen halten die Johanniter in Städten und Landkreisen so genannte Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) mit Sanitäts- und Betreuungskomponenten vor.

Die Schnell-Einsatz-Gruppen kommen immer dann zum Einsatz, wenn der reguläre Rettungsdienst aufgrund von Großschadensfällen und/oder Naturkatastrophen an seine Kapazitätsgrenze stößt oder aber die Infrastruktur der betroffenen Region erheblich beeinträchtigt ist.

In Stadt und Landkreis Celle ist die Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe Celle für die Betreuung und Verpflegung der Bevölkerung im Großschadensfall zuständig.

Eine SEG kommt immer dann zum Einsatz, wenn innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl an Helfern und Material notwendig wird, um viele Patienten und Betroffene adäquat versorgen zu  können. Ob das ICE Unglück in Eschede 1998, das Hochwasser an der Elbe in Dresden 2002, das Hochwasser an der Elbe bei Danneberg in 2006, oder die Bombenentschärfung in Celle 2009 die Katastrophenschutzhelfer der Johanniter aus Celle waren dabei und halfen.





Ihr Ansprechpartner Dirk Hoppenstedt